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Logix Award 2025 Jurysitzung

Pres­se­mit­tei­lung: Sechs Fina­lis­ten im Wett­be­werb um den Logix Award 2025

Pres­se­mit­tei­lung: Sechs Fina­lis­ten im Wett­be­werb um den Logix Award 2025

Logix Award 2025 Jurysitzung

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) ver­gibt zum ins­ge­samt sieb­ten Mal den Logix Award für her­aus­ra­gende Logis­tik­im­mo­bi­li­en­pro­jekte. Aus­ge­zeich­net wer­den Ent­wick­lun­gen, die im Zeit­raum von Sep­tem­ber 2023 bis August 2025 in Deutsch­land fer­tig­ge­stellt wur­den und in beson­de­rem Maß den Ansprü­chen von Kom­mu­nen, Nut­zern und Inves­to­ren gerecht wer­den. Zudem wird berück­sich­tigt, wie die Pro­jekte städ­te­bau­li­che, öko­lo­gi­sche und soziale Aspekte integrieren.

Im Rah­men des aktu­el­len Wett­be­werbs haben die Jury ins­ge­samt 27 Pro­jekte erreicht, ein neuer Rekord an Bewer­bun­gen. In einem neu­ar­ti­gen, drei­stu­fi­gen Bewer­bungs­ver­fah­ren wurde zunächst anhand eines fest­ste­hen­den Kri­te­ri­en­ka­ta­logs eine Short­list mit 13 Pro­jek­ten erstellt. In einer Online-Sit­zung am 27. Mai 2025 wählte die zehn­köp­fige Exper­ten­jury unter der Lei­tung von Prof. Dr. Chris­tian Kille, Pro­fes­sor für Han­dels­lo­gis­tik an der Tech­ni­schen Hoch­schule Würz­burg-Schwein­furt (THWS), dar­aus sechs Fina­lis­ten für den wei­te­ren Wett­be­werb. Diese hat­ten die Mög­lich­keit, in einem Pitch am 16. Juli 2025 in Würz­burg der Jury ihre Pro­jekte vor Ort vor­zu­stel­len. Fol­gende sechs Pro­jekte sind als Aspi­ran­ten für den Logix Award 2025 nomi­niert (Lis­tung in alpha­be­ti­scher Reihenfolge):

  • Delta Deve­lo­p­ment, Levi Strauss & Co. Euro­pean Dis­tri­bu­tion Cen­ter, Dors­ten, Nut­zer Levi Strauss & Co. gemein­sam mit GXO Logi­stics: Die nach LEED-Pla­tin zer­ti­fi­zierte Immo­bi­lie mit einer Gebäu­de­flä­che von rund 70.000 m2 setzt neue Maß­stäbe nach­hal­ti­ger Logis­tik­im­mo­bi­li­en­ent­wick­lun­gen. Es ist das deutsch­land­weit erste Pro­jekt, das nach dem Cradle-to-Cradle-Prin­zip ent­stand. Dazu wur­den Bau­stoffe und Mate­ria­lien, die im Zuge der Rück­bau­ar­bei­ten gewon­nen wur­den, wie­der­ver­wen­det. Hinzu kommt die Sicher­stel­lung einer posi­ti­ven Gesamt­bi­lanz der Treib­haus­gase durch die Aus­rich­tung von Bau und Betrieb des Gebäu­des auf die Ver­mei­dung von CO₂-Emis­sio­nen. Die Ermitt­lung der CO₂-Bilanz erfolgte durch eine Lebens­zy­klus­ana­lyse (LCA). Inno­va­tiv ist das Pro­jekt auch bei der Imple­men­tie­rung und Nut­zung der Tech­no­lo­gien Geo­ther­mie und Pho­to­vol­taik (PV) zur Bereit­stel­lung der Energie‑, Wärme- und Käl­te­ver­sor­gung aus rege­ne­ra­ti­ven Quel­len. Zur PV-Auf­dach­an­lage kam ein 1‑MW-Bat­te­rie­spei­cher, der für eine opti­mierte Nut­zung der erneu­er­ba­ren Ener­gie sorgt: Neu­land für die Asset­klasse Logis­tik­im­mo­bi­lien. Auch archi­tek­to­nisch setzt das Gebäude mit einer mar­kan­ten wel­len­för­mi­gen Glas­fas­sade und nach WELL-Stan­dard gestal­te­ten Arbeits­plät­zen im Büro- und Logis­tik­be­reich beson­dere Akzente.
  • Frasers Pro­perty Indus­trial, The Tube Düs­sel­dorf, Düs­sel­dorf: Mit dem Pro­jekt setzte Frasers als ers­tes Unter­neh­men eine Revi­ta­li­sie­rung mit DGNB-zer­ti­fi­zier­tem Rück­bau der Bestands­ge­bäude um. Hier lag der Schwer­punkt ins­be­son­dere auf dem loka­len Recy­cling von ca. 70.000 to Abbruch­ma­te­rial sowie 12.500 to Roh­ma­te­rial und den dadurch ver­mie­de­nen 6.000 LKW-Trans­por­ten. Der Neu­bau mit rund 77.000 m2 Gebäu­de­flä­che ent­stand nach hohen Nach­hal­tig­keits­stan­dards. Dazu zäh­len eine PV-Anlage mit einer Leis­tung von 6,7 MWp inklu­sive optio­na­lem Bat­te­rie­spei­cher für eine fos­sil­freie Ener­gie­ver­sor­gung sowie dem Ziel eines CO2-neu­tra­len Betriebs der Immo­bi­lie. Die groß­zü­gige Grün­flä­che ist für Mit­ar­bei­tende nutz­bar und trägt damit dem Aspekt der sozia­len Nach­hal­tig­keit Rech­nung. Das hybride Flä­chen­kon­zept wurde bewusst in die­ser Form gewählt, um die Nut­zer­gruppe zu erwei­tern und der Nach­frage gerecht zu wer­den. Die­ses Kon­zept hat sich bewährt, bereits bei Fer­tig­stel­lung der spe­ku­la­tiv ent­wi­ckel­ten Immo­bi­lie waren 70 % der Flä­che vor­ver­mie­tet; aktu­ell spricht der Eigen­tü­mer über eine Voll­ver­mie­tung. Im Kon­zept wurde ebenso die bedeu­tende Indus­trie­ge­schichte des Are­als berück­sich­tigt, indem denk­mal­ge­schützte Bestands­ge­bäude erhal­ten blie­ben und teil­weise sogar wie­der­ver­mie­tet wur­den. Zudem erhielt das Gebäude eine Zer­ti­fi­zie­rung nach dem DGNB-Goldstandard.
  • Group7, Dienst­leis­tungs­zen­trum und Büro­ge­bäude am Münch­ner Flug­ha­fen, Ober­ding: Das Objekt mit einer Gebäu­de­flä­che von rund 64.000 m2 ver­folgt den Ansatz eines ganz­heit­li­chen Lebens­zy­klus. Dazu zäh­len eine effi­zi­ente und kli­ma­freund­li­che Ener­gie­ver­sor­gung. Die Auf­dach-PV-Anlage der nach DGNB-Gold zer­ti­fi­zier­ten Immo­bi­lie ver­fügt über eine Leis­tung von 3 MWp, hinzu kom­men Vor­rüs­tun­gen für einen Strom­spei­cher, mit dem eine voll­stän­dige Ener­gie­aut­ar­kie erreicht wer­den soll. Das Gründach sorgt nicht nur für eine natür­li­che Däm­mung, son­dern spart auch CO2 Zudem bie­tet es Lebens­raum für Vögel und Insek­ten. Letz­tere kom­men auch bei der Ansied­lung von Bie­nen­völ­kern auf dem Areal auf ihre Kos­ten. Zur För­de­rung der E‑Mobilität ent­stan­den 119 Lade­punkte für E‑Autos und E‑Lkw, dar­über hin­aus wur­den 60 über­dachte Lade­sta­tio­nen für E‑Bikes installiert.
  • Pan­at­toni, Inter­na­tio­nal Con­so­li­da­tion Cen­ter ICC, Bischweier, Nut­zer Mer­ce­des-Benz, betrie­ben von Sei­fert Logi­stics: Mit der Revi­ta­li­sie­rung des ehe­ma­li­gen Kro­no­span- Span­plat­ten­werks wurde eines der größ­ten Brown­field-Pro­jekte Südddeutsch­lands in 2025 fer­tig gestellt. Bei der neuen Immo­bi­lie wur­den 140.000 m3 Recy­cling­ma­te­rial aus dem Rück­bau wie­der­ver­wen­det, eine PV-Anlage mit einer Leis­tung von 9 MWp auf rund 80.000 m2 Dach­flä­che ein­ge­plant sowie Luft-Wärme-Pum­pen für ein fos­sil­freies Ener­gie- und Heiz­sys­tem instal­liert. Eine 40.000 m2 exten­sive Dach­be­grü­nung sowie Fas­sa­den­be­grü­nung tra­gen zur Redu­zie­rung von Treib­haus­gas­emis­sio­nen bei. Ein wei­te­rer Vor­zug des Pro­jekts liegt in der umfas­sen­den Ein­be­zie­hung der Kom­mune durch eine dia­lo­gi­sche Bür­ger­be­tei­li­gung unter der Schirm­herr­schaft des Lan­des Baden-Würt­tem­berg und einem mehr­stu­fi­gen Bür­ger­ent­scheid, der mit 76,2 % die Wei­chen für den Bau des ICC stellte. Das Gebäude wird nach den Kri­te­rien der Deut­schen Gesell­schaft für Nach­hal­ti­ges Bauen e.V. zer­ti­fi­ziert und strebt dabei das DGNB-Pla­tin-Zer­ti­fi­kat an.
  • Ver­dion, Pre­mier­Park Lud­wigs­felde, Lud­wigs­felde: Mit dem Pro­jekt ent­stand auf einem ehe­ma­li­gen Indus­trie­areal ein moder­ner Logis­tik­stand­ort mit knapp 65.000 m² Gebäu­de­flä­che­Her­aus­ra­gende Aspekte sind ein opti­mier­tes Ver­kehrs­kon­zept mit inte­grier­tem Park­haus, das zur Reduk­tion der Flä­chen­ver­sie­ge­lung bei­trägt und die Effi­zi­enz der Flä­chen­nut­zung erhöht. Eine PV-Anlage mit 5,1 MWp Leis­tung, 50 Lade­punkte für Pkw und 160 über­dachte Fahr­rad­stell­plätze mit Lade­mög­lich­kei­ten für E‑Bikes bil­den zudem die Basis für eine fos­sil­freie Ener­gie­ver­sor­gung und Mobi­li­tät. Die Bau­phase umfasste kom­plexe infra­struk­tu­relle Ein­griffe, dar­un­ter die Ver­le­gung bestehen­der Ver­sor­gungs­lei­tun­gen, die Errich­tung eines eige­nen Strom­net­zes mit vier Trans­for­ma­to­ren und die anspruchs­volle Alt­las­ten­sa­nie­rung der Brach­flä­che. Auch Umwelt- und Arten­schutz wur­den berück­sich­tigt: Zahl­rei­che Bäume blie­ben erhal­ten, neue Lebens­räume für hei­mi­sche Tier­ar­ten wur­den geschaf­fen. Die Zer­ti­fi­zie­rung nach DGNB-Pla­tin läuft derzeit.
  • Weleda, Weleda Cradle Cam­pus, Schwä­bisch Gmünd: Das neue Zen­tral­la­ger der Weleda AG bün­delt auf rund 14.000 m² Gebäu­de­flä­che die Ver­triebs­lo­gis­tik für natio­nale und inter­na­tio­nale Märkte. Herz­stück des Stand­orts ist ein Hoch­re­gal­la­ger für 17.160 Voll­pa­let­ten. Es besteht aus einer Hybrid­kon­struk­tion aus Beton, Holz und Stampf­lehm. Das vier­ge­schos­sige Funk­ti­ons­ge­bäude ver­eint logis­ti­sche Pro­zesse vom Waren­ein­gang bis zum Ver­sand; seine Fas­sade sowie das vierte Geschoss bestehen eben­falls aus Holz. Auch das Ver­wal­tungs­ge­bäude folgt die­sem Ansatz: In Holz­stän­der­bau­weise errich­tet, bie­tet es Raum für Admi­nis­tra­tion und Sozi­al­flä­chen. Neben dem Ein­satz natür­li­cher Bau­stoffe tra­gen auch Geo­ther­mie und PV-Flä­chen auf allen Gebäu­de­dä­chern zur Reduk­tion des öko­lo­gi­schen Fuß­ab­drucks bei. Die Umge­stal­tung der zuvor land­wirt­schaft­li­chen Mono­kul­tur­flä­che för­dert zudem die Bio­di­ver­si­tät – u. a. durch eine Koope­ra­tion mit dem NABU, in deren Zuge rund 120 Nist­käs­ten ange­bracht wur­den. Das Pro­jekt wurde bereits mit dem DGNB-Vor­zer­ti­fi­kat in Pla­tin ausgezeichnet.

„Die ein­ge­reich­ten Pro­jekte zei­gen ein­drucks­voll, wie sehr die Anfor­de­run­gen an Nach­hal­tig­keit in den Berei­chen Öko­lo­gie und Sozia­les in der Logis­tik­im­mo­bi­li­en­welt gestie­gen sind. Das betrifft nicht nur den Aspekt Revi­ta­li­sie­rung inklu­sive der Anfor­de­run­gen an Boden­auf­be­rei­tung und Alt­las­ten­sa­nie­rung, son­dern anspruchs­volle Kon­zepte wie die Wie­der­ver­wer­tung von Mate­ria­lien aus dem Rück­bau oder archi­tek­to­ni­sche und soziale Aspekte der Gebäu­de­ge­stal­tung. Hinzu kom­men aus­ge­klü­gelte Ener­gie­ma­nage­ment-Kon­zepte sowie die Ver­wen­dung alter­na­ti­ver Bau­stoffe. Der hohen Qua­li­tät der Pro­jekte tra­gen wir mit dem neuen drei­stu­fi­gen Bewer­tungs­pro­zess durch die Jury Rech­nung“, kom­men­tiert Prof. Dr. Chris­tian Kille.  

„Unser herz­li­cher Dank gilt der Jury für ihre inten­sive Aus­ein­an­der­set­zung mit den ein­ge­reich­ten Pro­jek­ten. Die Bewer­ber haben alle­samt einen hohen Auf­wand betrie­ben, um ihre Pro­jekte erst­ma­lig auch im direk­ten Aus­tausch mit der Jury vor­zu­stel­len. Mit der Ver­gabe des Awards möchte Logix dazu bei­tra­gen, neue Stan­dards für die Bran­che zu set­zen. Die Aus­wahl der Fina­lis­ten ist ein gutes Bei­spiel, wie sich die Asset­klasse Logis­tik­im­mo­bi­lien in den letz­ten Jah­ren wei­ter­ent­wi­ckelt hat.  Nun steigt die Span­nung, wer sich am Ende den Logix Award 2025 sichern wird“, sagt Dr. Malte-Maria Mün­chow, Spre­cher der Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix), Head of Logi­stics Stra­tegy, Deka Immo­bi­lien Investment.

Der Sie­ger wird am ers­ten Mes­se­tag der Expo Real in Mün­chen bekannt­ge­ge­ben, die­ses Jahr fällt der Ter­min auf den 6. Oktober.

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Uwe Brackmann

Nach­ruf: Uwe Brackmann

Nach­ruf: Uwe Brackmann

Uwe Brackmann

Mit gro­ßer Trauer erfüllt uns die Nach­richt, dass unser Grün­dungs- und lang­jäh­ri­ges Vor­stands­mit­glied Uwe Brack­mann vor­letzte Woche im Alter von 69 Jah­ren ver­stor­ben ist. Als wir die Logix Initia­tive 2012 ins Leben rie­fen, war klar, wer für den Bereich Bau im Vor­stand mit­wir­ken sollte: Uwe Brack­mann, der bei Gold­beck über viele Jahre als Geschäfts­füh­rer den Logis­tik­sek­tor auf- und aus­ge­baut hat.

Uwe hat sein immenses Wis­sen, seine Erfah­rung, seine große Repu­ta­tion und sein Netz­werk im Markt mit vol­lem Enga­ge­ment von Stunde 1 an beim Logix ein­ge­bracht und damit die inhalt­li­che Aus­rich­tung und Ent­wick­lung von Logix maß­geb­lich mitbestimmt.

Uwe war trotz sei­ner hohen Arbeits­be­las­tung im eigent­li­chen Job immer mit Rat und Tat zur Stelle, hat keine unse­rer Sit­zun­gen oder Ver­an­stal­tun­gen ver­säumt. Mit sei­ner tro­cke­nen west­fä­li­schen Art, sei­nem Humor und sei­nem ver­bind­li­chen, zuge­wand­ten Wesen wird er für immer einen Platz in unse­ren Her­zen behal­ten. Nach sei­nem Aus­schei­den aus dem akti­ven Berufs­le­ben blie­ben ihm lei­der nicht mehr viele Jahre, um sei­nen Ruhe­stand zu genie­ßen. Wir ver­nei­gen uns vor einer prä­gen­den Figur unse­rer Bran­che und einem fei­nen Men­schen und Freund.

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DGG-Logo

Logix und die Deut­sche GVZ Gesell­schaft (DGG) kooperieren

Logix und die Deut­sche GVZ Gesell­schaft (DGG) kooperieren

DGG-Logo

Auf der trans­port logi­stic-Messe Anfang Juni in Mün­chen ver­ein­bar­ten wir mit Ver­tre­tern der DGG, künf­tig enger zu koope­rie­ren. Die Initia­tive dazu ergriff Peter Berg­mann von Alcaro, der im Bei­rat der DGG mitwirkt.

Die DGG fun­giert als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­form für den Erfah­rungs­aus­tausch über Leis­tungs- und Ange­bots­struk­tu­ren in den deut­schen und euro­päi­schen Güter­ver­kehrs­zen­tren. Die DGG ist im In- und Aus­land in For­schungs- und Bera­tungs­pro­jek­ten aktiv.

Die Gesell­schaft hat ihren Stamm­sitz in Bre­men sowie ein Büro in Dres­den und wird von den Geschäfts­füh­rern Dr. Tho­mas Nobel und Stef­fen Nest­ler geleitet.

Die Part­ner ver­ein­bar­ten wech­sel­sei­tig die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­näle für rele­vante The­men zu nut­zen. Schnitt­men­gen erge­ben sich u.a. bei allen Immo­bi­li­en­the­men der GVZ, z. B. zur über­re­gio­na­len Pla­nung von Logis­tik­in­fra­struk­tur und aktu­ell zum Thema Ener­gie­wende und Lade­infra­struk­tur. So arbei­tet die DGG aktu­ell an Pro­jek­ten zu kli­ma­neu­tra­len GVZ.

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Cover der Logix Studie zu Kommunaler Wärmeplanung

Pres­se­mit­tei­lung: Neue Logix Stu­die – Logis­tik­im­mo­bi­lien kön­nen signi­fi­kan­ten Bei­trag zur kom­mu­na­len Wär­me­wende leisten

Pres­se­mit­tei­lung: Neue Logix Stu­die – Logis­tik­im­mo­bi­lien kön­nen signi­fi­kan­ten Bei­trag zur kom­mu­na­len Wär­me­wende leisten

Cover der Logix Studie zu Kommunaler Wärmeplanung

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) hat eine neue Publi­ka­tion ver­öf­fent­licht. Unter dem Titel „Logis­tik­im­mo­bi­lien als Pfei­ler der Kom­mu­na­len Wär­me­pla­nung“ unter­su­chen die Autoren unter der Lei­tung von Jan­nick Höper und Bene­dikt Schol­ler, List Eco, sowie unter Betei­li­gung von Fiege und Sie­mens das Poten­zial von Logis­tik­im­mo­bi­lien für die Kom­mu­nale Wär­me­pla­nung (KWP).

Auf Grund­lage des Geset­zes für die Wär­me­pla­nung und zur Dekar­bo­ni­sie­rung der Wär­me­netze (Wär­me­pla­nungs­ge­setz – WPG) sind seit dem 1. Januar 2024 die Wei­chen für die KWP gestellt. Mit ihr soll bis 2045 die Wär­me­ver­sor­gung in Deutsch­land kli­ma­neu­tral sein. Für Kom­mu­nen bedeu­tet das die Ver­pflich­tung, den kos­ten­ef­fi­zi­en­tes­ten und prak­ti­ka­bels­ten Weg zu einer kli­ma­freund­li­chen und lang­fris­ti­gen Wär­me­ver­sor­gung vor Ort zu ermit­teln. Bis Ende Juni 2028 sind sie dazu ange­hal­ten, ent­spre­chende Wär­me­pläne auf­ge­stellt zu haben, die zudem alle fünf Jahre über­prüft wer­den sollen.

Die Stu­di­en­au­toren kom­men zu dem Schluss, dass Logis­tik­im­mo­bi­lien für das Gelin­gen der KWP einen signi­fi­kan­ten Bei­trag leis­ten kön­nen. Dafür unter­su­chen sie die Rolle der Asset­klasse sowohl als Ener­gie­er­zeu­ger sowie als Ener­gie­ver­brau­cher. Zudem wird beleuch­tet, wel­chen Stel­len­wert Logis­tik­im­mo­bi­lien in loka­len Ener­gie­ge­nos­sen­schaf­ten ein­neh­men und wie sie zu einer nach­hal­ti­gen Ver­kehrs­wende bei­tra­gen kön­nen. Auch das Thema Netz­in­fra­struk­tur wird in einem eige­nen Kapi­tel untersucht.

Die Stu­di­en­ergeb­nisse wei­sen nach, dass die Mög­lich­kei­ten von Logis­tik­im­mo­bi­lien, Städte und Gemein­den bei einer nach­hal­ti­gen Ener­gie- und Wär­me­wende zu unter­stüt­zen, viel­fäl­tig sind. Denn die Gebäude ver­fü­gen unter ande­rem über groß­flä­chige Dächer, die ideal für Pho­to­vol­taik-Anla­gen geeig­net sind, und über eine stra­te­gisch güns­tige Lage für ihre Funk­tion als Ener­gie- und Mobi­li­täts­kno­ten­punkte. Damit kön­nen sie als Erzeu­ger Strom und Wärme aus nach­hal­ti­gen Quel­len wie Solar­ener­gie oder Geo­ther­mie gene­rie­ren, die in die loka­len Netze flie­ßen. Auch eine lokale Erzeu­gung der Spei­cher­lö­sung Was­ser­stoff wäre damit mög­lich, die ent­we­der in der Immo­bi­lie selbst genutzt oder aber an Unter­neh­men aus Indus­trie und Pro­duk­tion wei­ter­ge­ge­ben wer­den könnte.

Als Strom­ab­neh­mer wie­derum ent­las­ten Logis­tik­im­mo­bi­lien das Strom­netz, da sie auf­grund ihres Betriebs von Lager­tech­nik, För­der­an­la­gen, Flur­för­der­zeu­gen und IT ein signi­fi­kan­ter Abneh­mer von Ener­gie sind. Stammt der Strom aus fos­sil­freien Quel­len wie bei­spiels­weise Pho­to­vol­taik, pro­fi­tie­ren auch die Mie­ter von der nach­hal­ti­gen Energieversorgung. 

„Für die Akteure in der Logis­tik­im­mo­bi­lien-Bran­che sind die The­men Nach­hal­tig­keit und Kli­ma­schutz nichts Neues. Im Rah­men der ESG-Kri­te­rien als auch stei­gen­der poli­ti­scher sowie gesell­schaft­li­cher Anfor­de­run­gen wer­den die Gebäude immer zukunfts­fä­hi­ger und auch wirt­schaft­li­cher. Dass gerade hier­durch aber auch Poten­ziale ent­ste­hen, um Kom­mu­nen bei der Wär­me­pla­nung zu unter­stüt­zen, ist eine neue und wich­tige Erkennt­nis, die die Stu­die mit kon­kre­ten Hand­lungs­emp­feh­lun­gen auch prak­tisch zugäng­lich macht“, sagt Jan­nick Höper, Geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter bei List Eco und Mit­au­tor der Publi­ka­tion.

Gleich­zei­tig machen die Autoren klar, dass es noch eine Viel­zahl an Her­aus­for­de­run­gen zu neh­men gilt, sowohl bei dem Netz­aus­bau als auch auf poli­ti­scher Seite. Dazu zäh­len zum Bei­spiel hohe Inves­ti­ti­ons­kos­ten, feh­lende Trag­last­re­ser­ven auf den Hal­len­dä­chern sowie regu­la­to­ri­sche Unsi­cher­hei­ten, für die es part­ner­schaft­li­che Lösun­gen in der Zusam­men­ar­beit zwi­schen Kom­mu­nen und Wirt­schaft braucht.

„Die aktu­elle Stu­die ist in glei­cher Weise für die Kom­mu­nen wie wirt­schaft­li­che Ent­schei­der rele­vant. Die Autoren wei­sen zah­len- und fak­ten­ba­siert nach, was in Sachen Nach­hal­tig­keit bei Logis­tik­im­mo­bi­lien funk­tio­niert und was nicht und wel­che Rolle das für eine Unter­stüt­zung bei der Ener­gie- und Wär­me­wende spielt. Gerade diese Resul­tate kön­nen dabei hel­fen, Logis­tik­im­mo­bi­lien in den Gemein­den und bei den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern vor Ort in einem ande­ren Licht erschei­nen zu las­sen. Dies kann letzt­lich auch dazu bei­tra­gen, Ansied­lungs­vor­ha­ben zu erleich­tern“, erläu­tert Dr. Malte-Maria Mün­chow, Spre­cher der Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix), Head of Logi­stics Stra­tegy, Deka Immo­bi­lien Invest­ment.

Die Ver­öf­fent­li­chung ist online ver­füg­bar und kann kos­ten­los her­un­ter­ge­la­den wer­den unter: www.logix-award.de/forschung

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Cover dialogix 3

Neue Aus­gabe des dia­lo­gix Kom­mu­nal­ma­ga­zins ist online

Neue Aus­gabe des dia­lo­gix Kom­mu­nal­ma­ga­zins ist online

Cover dialogix 3

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) hat die dritte Aus­gabe ihres Kom­mu­nal­ma­ga­zins „dia­lo­gix“ ver­öf­fent­licht. Die Schwer­punkte des neuen Maga­zins sind Ansied­lungs­kom­mu­ni­ka­tion und Kom­mu­nale Wär­me­pla­nung. Logis­tik­im­mo­bi­lien bie­ten viel Poten­ziale für die kom­mu­nale Ener­gie­wende – sei als Ener­gie­er­zeu­ger, ‑kno­ten­punkt oder ‑senke. Dazu wird auch die neue Logix Stu­die vor­ge­stellt, die sich mit dem Thema befasst. Wei­tere The­men sind gelun­gene Brown­field-Pro­jekte, Resi­li­enz und mehr. Dar­über hin­aus erhal­ten Lese­rin­nen und Leser einen Über­blick über kom­mende Events, auf denen sie per­sön­lich mit Ver­tre­tern der Initia­tive in Kon­takt tre­ten können.

Das dia­lo­gix Kom­mu­nal­ma­ga­zin wurde Ende 2024 von der Logix Initia­tive ins Leben geru­fen, um kom­mu­nale Ent­schei­dungs­trä­ger über Logis­tik­im­mo­bi­lien und ihre Vor­züge zu infor­mie­ren sowie um den Aus­tausch zwi­schen der Logis­tik­im­mo­bi­lien-Bran­che und der Kom­mu­nal­po­li­tik, Wirt­schafts­för­de­rung und Ver­wal­tung zu stär­ken. Die Initia­tive ver­sen­det die Print­aus­gabe an über 800 Kom­mu­nen und Land­räte in ganz Deutsch­land, außer­dem steht das Maga­zin als digi­ta­ler Down­load kos­ten­los auf der Web­site zur Ver­fü­gung. Die nächste Aus­gabe erscheint im Novem­ber 2025.

Hier kön­nen Sie alle Aus­ga­ben des dia­lo­gix Maga­zins kos­ten­los herunterladen.

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Logix-Award-Skulptur

Pres­se­mit­tei­lung: Jury nomi­niert sechs Fina­lis­ten für den Logix Award 2025

Pres­se­mit­tei­lung: Jury nomi­niert sechs Fina­lis­ten für den Logix Award 2025

Logix-Award-Skulptur

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) star­tet die letzte Aus­wahl­phase für den Logix Award 2025, mit dem sie alle zwei Jahre her­aus­ra­gende Logis­tik­im­mo­bi­lien in Deutsch­land aus­zeich­net. In einer Online-Sit­zung am 27. Mai kürte die unab­hän­gige Award­jury unter der Lei­tung von Prof. Dr. Chris­tian Kille, Pro­fes­sor für Han­dels­lo­gis­tik an der Tech­ni­schen Hoch­schule Würz­burg-Schwein­furt (THWS), sechs Fina­lis­ten für den wei­te­ren Wett­be­werb. Dabei dis­ku­tier­ten die Jury­mit­glie­der im Detail über ins­ge­samt 13 Pro­jekte der Short­list, die sie zuvor aus den ins­ge­samt 27 Ein­rei­chun­gen – eine Höchst­zahl für den Logix Award – nomi­niert hatten.

Die sechs Fina­lis­ten, die von der Jury für den Logix Award 2025 gewählt wur­den, sind (Auf­lis­tung in alpha­be­ti­scher Reihenfolge):

  • Delta Deve­lo­p­ment Group B.V. mit einem Dis­tri­bu­ti­ons­zen­trum für Levi Strauss & Co. in Dorsten
  • FPE Asset Manage­ment GmbH & Co. KG mit dem Indus­trie- und Gewer­be­park „the tube“ in Düsseldorf
  • Group7 AG mit ihrem Logis­tik­zen­trum in Oberding
  • Pan­at­toni Ger­many Pro­per­ties GmbH mit dem Logis­tik­zen­trum „Inter­na­tio­nal Con­so­li­da­tion Cen­ter (ICC)“ für die Mer­ce­des-Benz AG in Bischweier
  • Ver­dion GmbH mit dem „Ver­dion Pre­mier­Park“ in Ludwigsfelde
  • Weleda AG mit dem Logis­tik­zen­trum „Weleda Cradle Cam­pus“ in Schwä­bisch Gmünd

Erst­mals haben nun die Fina­lis­ten die Gele­gen­heit, ihr Pro­jekt wäh­rend der Jury-Sit­zung im Juli 2025 in einem halb­stün­di­gen Pitch vor der Jury zu prä­sen­tie­ren und Fra­gen zu beant­wor­ten. Die­ser Schritt fin­det mit dem dies­jäh­ri­gen Logix Award zum ers­ten Mal statt. Nach den Prä­sen­ta­tio­nen dis­ku­tiert die Jury und tritt in den Ent­schei­dungs­pro­zess ein. Der oder die Sie­ger wer­den bei der fei­er­li­chen Preis­ver­lei­hung am 6. Okto­ber auf der Expo Real in Mün­chen verkündet.

„Wir ver­zeich­nen die­ses Jahr erneut einen Ein­rei­chungs­re­kord. Das ist für uns immer Her­aus­for­de­rung und Freude zugleich: Die meis­ten Bewer­bun­gen waren auf sehr hohem Niveau, was die Aus­wahl zwar erschwert, aber ins­ge­samt auf die Fort­schritte in der Logis­tik­im­mo­bi­li­en­bran­che ver­weist. Ins­be­son­dere hin­sicht­lich der öko­lo­gi­schen und sozia­len Nach­hal­tig­keit hat sich in den letz­ten Jah­ren – selbst seit dem letz­ten Logix Award – viel getan“, berich­tet Prof. Dr. Chris­tian Kille.

Um dem hohen Niveau Rech­nung zu tra­gen, war das Bewer­tungs- und Aus­wahl-Pro­ce­dere der Bewer­bun­gen für den Logix Award 2025 wei­ter­ent­wi­ckelt wor­den. „Mit der mehr­stu­fi­gen Eva­lu­ie­rung und dem Live-Pitch vor der Jury haben wir die Trans­pa­renz und die Ent­schei­dungs­fin­dung wei­ter ver­fei­nert. Wir sind gespannt auf die Prä­sen­ta­tio­nen“, so Kille weiter.

Dr. Malte-Maria Mün­chow, Spre­cher der Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) und Head of Logi­stics Stra­tegy bei Deka Immo­bi­lien Invest­ment, ergänzt: „In der Jury haben sich Exper­tin­nen und Exper­ten aus Logis­tik, Medien, Kom­mune, Wirt­schaft und Wis­sen­schaft ver­sam­melt, die die Logis­tik­im­mo­bi­lien aus vie­len Per­spek­ti­ven beleuch­ten. Mit den per­sön­li­chen Prä­sen­ta­tio­nen der Fina­lis­ten kön­nen sie sich ein noch genaue­res Bild über die Pro­jekte machen. Für ihre gründ­li­che und pro­fes­sio­nelle Arbeit sind wir ihnen sehr dankbar.“

Mün­chow wei­ter: „Ebenso möch­ten wir uns bei allen Teil­neh­men­den für ihre Ein­rei­chun­gen bedan­ken. Dass wir erneut viele Bewer­bun­gen mit sehr hoher Qua­li­tät erhal­ten haben, bestä­tigt sowohl unsere Arbeit in der Logix Initia­tive als auch dar­über hin­aus die anhal­tende Rele­vanz und Attrak­ti­vi­tät der Asset­klasse Logistikimmobilie.“

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Diagramm: Photovoltaik bei Gewerbe- und Logistikimmobilien nach Größenklassen

Große PV-Poten­ziale auf den Dächern deut­scher Logistikimmobilien

Große PV-Poten­ziale auf den Dächern deut­scher Logistikimmobilien

Diagramm: Photovoltaik bei Gewerbe- und Logistikimmobilien nach Größenklassen

In einer gemein­sa­men Stu­die unter­su­chen das Fraun­ho­fer IIS, der The­men­kreis Logis­tik­im­mo­bi­lien der Bun­des­ver­ei­ni­gung Logis­tik (BVL), die Eco Mon­dia Green Tech­no­logy Europe GmbH und die hep glo­bal GmbH, wie viele Dächer der Gewerbe- und Logis­tik­im­mo­bi­lien in Deutsch­land bereits mit Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen belegt sind. Dabei ver­glei­chen sie auch die ver­schie­de­nen Regio­nen in der Bun­des­re­pu­blik und zei­gen, dass hier ins­ge­samt noch gro­ßes Poten­zial besteht.

Mehr als 80 % der Gewerbe- und Logis­tik­im­mo­bi­li­en­dä­cher Deutsch­lands sind noch nicht mit Pho­to­vol­taik aus­ge­stat­tet. Das zeigt eine aktu­elle Erhe­bung des For­schungs­in­sti­tuts Fraun­ho­fer IIS in Pro­jekt­part­ner­schaft mit der Initia­tive „Power of Logi­stics“ des The­men­krei­ses Logis­tik­im­mo­bi­lien der Bun­des­ver­ei­ni­gung Logis­tik (BVL) sowie der Eco Mon­dia Green Tech­no­logy Europe GmbH und der hep glo­bal GmbH. Für die Stu­die wur­den 120.150 gewerb­li­che Hal­len über ein neu­ro­na­les Netz erfasst, klas­si­fi­ziert und nach ihrer Größe und Ver­tei­lung analysiert.

Ver­gleich zwi­schen Regio­nen und Größenklassen

Im regio­na­len Ver­gleich fin­det die Stu­die in Süd- und West­deutsch­land deut­lich mehr Pho­to­vol­taik auf Gewer­be­dä­chern als im Nor­den und Osten der Bun­des­re­pu­blik. Am bes­ten abge­deckt sind Baden-Würt­tem­berg und Bay­ern: In den bei­den Bun­des­län­dern sind 26 % bzw. 24 % der Dach­flä­chen mit Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen aus­ge­stat­tet. Schluss­lich­ter bil­den Ber­lin mit knapp über 8 % und Ham­burg mit rund 5 %. Diese Unter­schiede führt die Stu­die sowohl auf natür­li­che Stand­ort­fak­to­ren – im Süden scheint öfter die Sonne – als auch auf infra­struk­tu­relle Bedin­gun­gen zurück.

Im Grö­ßen­ver­gleich ver­zeich­nen Gewer­be­im­mo­bi­lien von 40.000 m2 bis 50.000 m2 Flä­che die höchste Pho­to­vol­ta­ik­be­le­gung von rund 23 %, Logis­tik­im­mo­bi­lien die­ser Größe sogar ca. 36 %. Gewer­be­ob­jekte mit mehr als 50.000 m2 Flä­che sind aller­dings nur zu ca. 16 % mit Pho­to­vol­taik belegt, und wei­sen damit die nied­rigste Abde­ckungs­quote im Ver­gleich von Gewer­be­im­mo­bi­lien ins­ge­samt auf. Schränkt man die unter­such­ten Dach­flä­chen nur auf Logis­tik­im­mo­bi­lien ein, zeigt sich außer­dem, dass die Dächer der Objekte zwi­schen 2.000 m2 und 10.000 m2 eben­falls nur zu ca. 17 % mit Pho­to­vol­taik aus­ge­stat­tet sind. Ins­ge­samt sehen die For­scher dadurch ein gro­ßes Poten­zial bei Bestands­im­mo­bi­lien für die Pro­duk­tion von Solarenergie.

Chan­cen und Per­spek­ti­ven für eine nach­hal­tige Energieversorgung

„Wir stel­len fest, dass sich in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren viel getan hat und die Dach-PV-Anlage bei Logis­tik­im­mo­bi­li­en­neu­bau­ten zum Stan­dard gehört. Damit sich die­ser Trend wei­ter ent­wi­ckelt und auch das schlum­mernde Poten­zial der 80 Pro­zent nicht beleg­ter Flä­chen geho­ben wird, müs­sen viele Rah­men­be­din­gun­gen ver­bes­sert wer­den. Dazu gehört, dass die neue Regie­rung den bereits ein­ge­schla­ge­nen Kurs bei­be­hält und ins­be­son­dere Netz­ka­pa­zi­tä­ten aus- und büro­kra­ti­sche Hür­den abge­baut wer­den“, so Tilo Nahr­ath, Spre­cher der Initia­tive und Geschäfts­füh­rer RE.source Projects.

„Die Ener­gie­ver­sor­gung von mor­gen ist dezen­tral, digi­tal und trans­pa­rent. Seit Ende Januar gilt auch das Solar­spit­zen­ge­setz, das sowohl die Fern­steue­rung der Anla­gen als auch den Ein­satz von intel­li­gen­ten Mess­sys­te­men zur Pflicht macht. Doch in vie­len Hal­len sehen wir noch Opti­mie­rungs­be­darf, denn vie­ler­orts fehlt eine umfas­sende Ver­brauchs­da­ten­er­fas­sung. Diese Daten sind die Basis dafür, die grün erzeugte Ener­gie auch effi­zi­ent zu nut­zen, für die Berei­che Heizen/Kühlen und E‑Mobilität ein­zu­set­zen und die über­schüs­sige Ener­gie ins Netz ein­zu­spei­sen und damit zu han­deln“, so Richard Schnei­der, Spre­cher der Initia­tive „Power of Logi­stics“ und Geschäfts­füh­rer der fabri­kon GmbH.

Mehr Infor­ma­tio­nen fin­den Sie in der Pres­se­mit­tei­lung des BVL The­men­krei­ses Logis­tik­im­mo­bi­lien

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Logix Award Grafik zur Verlängerung der Bewerbungsfrist bis zum 31. März 2025

Bewer­bungs­frist für den Logix Award verlängert

Bewer­bungs­frist für den Logix Award verlängert

Logix Award Grafik zur Verlängerung der Bewerbungsfrist bis zum 31. März 2025

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) ver­län­gert den Bewer­bungs­zeit­raum für den Logix Award 2025 bis zum 31. März die­ses Jah­res. Ent­wick­ler, Eigen­tü­mer und Nut­zer von Logis­tik­im­mo­bi­lien in Deutsch­land haben damit zwei Wochen län­ger Zeit, sich mit ihren Pro­jek­ten auf den Preis zu bewerben.

Der Logix Award wird im zwei­jäh­ri­gen Tur­nus von der Initia­tive an die bes­ten Logis­tik­im­mo­bi­lien-Ent­wick­lun­gen Deutsch­lands ver­ge­ben, die­ses Jahr zum sieb­ten Mal. Vor­aus­set­zung für eine Teil­nahme ist, dass sich die Immo­bi­lie in der Bun­des­re­pu­blik befin­det sowie zwi­schen Sep­tem­ber 2023 und (vor­aus­sicht­lich) August 2025 fer­tig­ge­stellt wird.

Aus den ein­ge­reich­ten Pro­jek­ten bestimmt in einem mehr­stu­fi­gen Aus­wahl­pro­zess schließ­lich eine unab­hän­gige Exper­ten­jury den oder die Gewin­ner. Die fei­er­li­che Preis­ver­lei­hung fin­det auf der Logis­tik­im­mo­bi­lien-Messe Expo Real in Mün­chen statt, die­ses Jahr am 6. Oktober.

Mehr Infor­ma­tio­nen sowie die Bewer­bungs­un­ter­la­gen fin­den Sie hier.

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Cover des dialogix Magazins Ausgabe 2

Aus­gabe 2 des dia­lo­gix Kom­mu­nal­ma­ga­zins erschienen

Aus­gabe 2 des dia­lo­gix Kom­mu­nal­ma­ga­zins erschienen

Cover des dialogix Magazins Ausgabe 2

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) ver­öf­fent­licht die zweite Aus­gabe des Kom­mu­nal­ma­ga­zins „dia­lo­gix“. Schwer­punkt der neuen Publi­ka­tion ist „Brown­fields – neues Leben für alte Flä­chen“. Unter dem Titel­thema behan­delt das Maga­zin, wie die revi­ta­li­sier­ten Brach­flä­chen eine Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät bewir­ken, einen wirt­schaft­li­chen Auf­schwung mit sich brin­gen und wel­che wei­te­ren Vor­teile sie etwa in Rich­tung Nach­hal­tig­keit ber­gen. Außer­dem erhal­ten Leser:innen einen Ein­blick in die aktu­el­len Logix Pro­jekte sowie eine Über­sicht über kom­mende Events, auf denen sie per­sön­lich mit Vertreter:innen der Initia­tive in Kon­takt tre­ten können.

Das dia­lo­gix Kom­mu­nal­ma­ga­zin wurde Ende 2024 von der Logix Initia­tive ins Leben geru­fen, um kom­mu­nale Ent­schei­dungs­trä­ger über Logis­tik­im­mo­bi­lien und ihre Vor­züge zu infor­mie­ren sowie um den Aus­tausch zwi­schen der Logis­tik­im­mo­bi­lien-Bran­che und Kommunalpolitiker:innen auf­zu­bauen. Die Initia­tive ver­sen­det die Print­aus­gabe an über 800 Kom­mu­nen und Land­räte in ganz Deutsch­land, außer­dem steht das Maga­zin als digi­ta­ler Down­load kos­ten­los auf der Web­site zur Ver­fü­gung. Für 2025 sind ins­ge­samt drei Aus­ga­ben geplant, die nächste erscheint im Mai.

Hier kön­nen Sie das dia­lo­gix Maga­zin kos­ten­los herunterladen.

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Logix-Award-Skulptur

Pres­se­mit­tei­lung: Start­schuss für den Wett­be­werb um den Logix Award 2025

Pres­se­mit­tei­lung: Start­schuss für den Wett­be­werb um den Logix Award 2025

Logix-Award-Skulptur

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) star­tet am 1. Februar 2025 die Bewer­bungs­phase um den sieb­ten Logix Award. Der Preis zeich­net die bes­ten Logis­tik­im­mo­bi­li­en­pro­jekte Deutsch­lands aus. Bewer­tungs­kri­te­rien sind etwa, inwie­weit die Immo­bi­lien den Ansprü­chen von Kom­mu­nen, Nut­zern und Inves­to­ren gerecht wer­den und wie sie städ­te­bau­li­che, öko­lo­gi­sche und soziale Aspekte inte­grie­ren. Der Award wird seit 2013 im zwei­jäh­ri­gen Tur­nus vergeben.

Bewer­bungs- und Auswahlverfahren

Logix ruft alle Pro­jekt­ent­wick­ler, Inves­to­ren und Nut­zer von Logis­tik­im­mo­bi­lien, die im Zeit­raum Sep­tem­ber 2023 bis August 2025 in Deutsch­land fer­tig gestellt wur­den, dazu auf, sich mit den Pro­jek­ten um den Preis zu bewer­ben. Bis zum 14. März kön­nen Teil­neh­mer eine Kurz­be­wer­bung mit ergän­zen­den Doku­men­ten wie einem Lage­plan, einem Grund­riss, einer Bau­be­schrei­bung sowie einer Begrün­dung für die beson­dere Preis­wür­dig­keit des Pro­jekts ein­rei­chen. Die Bewer­bungs­un­ter­la­gen ste­hen ab Wett­be­werbs­start auf der Logix Web­site www.logix-award.de zur Verfügung.

Die ein­ge­reich­ten Bewer­bun­gen wer­den aus­führ­lich gesich­tet, geprüft, und anhand eines fest­ste­hen­den Kri­te­ri­en­ka­ta­logs auf eine Short­list redu­ziert. Für die Pro­jekte auf die­ser Short­list star­tet eine zweite Runde mit erwei­ter­ten Erhe­bun­gen und Ana­ly­sen. Dar­aus ent­schei­det eine unab­hän­gige Exper­ten­jury in einem mehr­stu­fi­gen Aus­wahl­pro­zess, wel­ches Pro­jekt bzw. Pro­jekte den Logix Award gewin­nen. Die Ver­kün­dung des Gewin­ners und die Preis­ver­lei­hung fin­det auf der Immo­bi­li­en­messe Expo Real in Mün­chen statt. Die­ses Jahr fällt der Ter­min auf den 6. Oktober.

Von der Bran­che für die Branche

Um ein mög­lichst aus­ge­wo­ge­nes Urteil garan­tie­ren zu kön­nen, ist die Jury mit Exper­ten zu ver­schie­de­nen The­men­ge­bie­ten besetzt: Archi­tek­ten, Bau­pla­ner und Logis­tik­dienst­leis­ter sowie Wis­sen­schaft­ler, Medien- und Kom­mu­nal­ver­te­ter. Als Vor­sit­zen­der der Jury agiert Prof. Dr. Chris­tian Kille, Tech­ni­sche Hoch­schule Würz­burg-Schwein­furt. Die wei­te­ren vor­aus­sicht­li­chen Jury­mit­glie­der für den Logix Award 2025 sind: Dr. Claus-Peter Amber­ger, Lox­xess; Peter Dietz, Immo­bi­lien Zei­tung; Tim-Oli­ver Fri­sche, DVV Media Group; Alex­an­der Hand­schuh, Deut­scher Städte- und Gemein­de­bund; Mark Klau­sen, Kühne + Nagel; Doreen Kru­schina, Pla­nung und Bau­ma­nage­ment; Wolf­gang Küh­ling, Archi­tek­tur­büro Küh­ling; Mat­thias Pier­in­ger, Logis­tik Heute und Uwe Veres-Homm, Fraun­ho­fer SCS.

„Der Logix Award ist inzwi­schen eine Insti­tu­tion in der Logis­tik­im­mo­bi­li­en­bran­che“, so Dr. Malte-Maria Mün­chow, Spre­cher der Logix Initia­tive sowie Head of Logi­stics Stra­tegy bei der Deka Immo­bi­lien Invest­ment GmbH. „Schon seit 12 Jah­ren küren wir regel­mä­ßig die bes­ten Pro­jekte. Trotz­dem sind wir jedes Mal wie­der erstaunt und erfreut zu sehen, was die Bran­che alles zu bie­ten hat. Wir freuen uns auf die Bewer­ber für den Logix Award 2025!“

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Award sowie die Bewer­bungs­un­ter­la­gen fin­den Sie ab Wett­be­werbs­start auf der Web­site der Logix Initia­tive: https://logix-award.de/award/wettbewerb/

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