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Autor: Nicole Weikmann

ecological

Trend­ra­dar: EU-Taxonomie

ESG Taxo­no­mie
Ein­fluss auf die Ent­wick­lung und das Invest­ment in Logistikimmobilien

Schon seit vie­len Jahr­zehn­ten beschäf­ti­gen Unter­neh­men sich mit The­men der öko­lo­gi­schen Nach­hal­tig­keit und der sozia­len Ver­ant­wor­tung. Ein­zelne Unter­neh­men sind schon seit Jah­ren sehr fort­schritt­lich, frei­wil­lig und ohne einen ein­heit­li­chen äuße­ren Druck. Aller­dings steht in einem wett­be­werbs­ge­trie­be­nen Markt­um­feld die Wirt­schaft­lich­keit im Vor­der­grund. Da ein enor­mes Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men not­wen­dig ist, um die Kli­ma­ziele der EU zu stem­men, rei­chen hier die selbst­re­gu­lie­ren­den Kräfte der Markt­wirt­schaft daher nicht aus. Die Taxo­no­mie ist ein wich­ti­ges Instru­ment, die Umset­zung von ESG-Zie­len voranzutreiben.

Nach einer Anfangs­phase, in der die ESG-Stra­te­gie von Unter­neh­men häu­fig auf ein vage for­mu­lier­tes CO2-Ziel abge­deckt wurde, das ggf. durch Kom­pen­sa­tion erreicht wer­den sollte, haben viele Unter­neh­men gerade im Immo­bi­li­en­be­reich begon­nen, im Seg­ment der sozia­len Nach­hal­tig­keit kon­krete Umset­zungs­maß­nah­men zu ergrei­fen, die unter der Über­schrift CSR bereits begon­nen wur­den. Durch Ein­füh­rung der Taxo­no­mie hat sich hier ein deut­li­cher Wan­del mani­fes­tiert: Da die Bei­trags­kri­te­rien der Taxo­no­mie auf den Kli­ma­wan­del fokus­sie­ren, sind The­men wie CO2-Fuß­ab­druck, Kreis­lauf­wirt­schaft und Embo­died Energy wie­der in den Vor­der­grund gerückt, dies­mal aber mit kon­kre­ten Maß­nah­men. Diese wur­den durch die Ener­gie­wende und den Preis­druck bei der Ener­gie­ver­sor­gung wei­ter verstärkt.

Bei Neu­bau­ten sind eine ener­gie­ef­fi­zi­ente Gebäu­de­tech­nik, E‑Mobilität und auch erneu­er­bare Ener­gien inzwi­schen Stan­dard. Die Erfas­sung von ver­bau­ten Mate­ria­lien in einer Mate­ri­al­da­ten­bank zur Ermög­li­chung künf­ti­ger Kreis­lauf­wirt­schaft [intern: Ver­lin­ken auf Trend­ra­dar Arti­kel] ist eben­falls – durch die Digi­ta­li­sie­rung – Teil eines moder­nen Neu­baus. Kli­ma­schutz durch Ener­gie­ef­fi­zi­enz steht hier noch im Fokus, wobei Anpas­sung an den Kli­ma­wan­del in Form von natür­li­cher Beschat­tung durch Begrü­nung auch bereits Berück­sich­ti­gung fin­det. Obwohl die soziale Taxo­no­mie noch nicht kon­kret defi­niert ist, wer­den auch soziale Fak­to­ren in der Immo­bi­lie immer wich­ti­ger: Getrie­ben durch die Situa­tion am Arbeits­markt und im Bemü­hen, durch Arbeit­ge­ber­at­trak­ti­vi­tät eine stär­kere Mit­ar­bei­ter­bin­dung zu errei­chen, wächst die Nach­frage an Immo­bi­lien, die den Nut­zen­den in den Mit­tel­punkt stellen.

Bei der Umset­zung von ESG-Maß­nah­men geben Pro­jekt­ent­wick­lun­gen klar den Ton an, Pro­dukt­in­no­va­tio­nen, Digi­ta­li­sie­rung und State-of-the-Art bei den Anfor­de­run­gen und im Gebäu­de­de­sign kön­nen hier in die Pla­nung ein­flie­ßen und sind oft wirt­schaft­li­cher als eine Nach­rüs­tung im Bestand. Somit dik­tie­ren diese auch die Kri­te­rien, die im Rah­men einer ESG-Due-Dili­gence bei Ankauf abge­fragt wer­den, zusätz­lich zu ESG-spe­zi­fi­schen Stand­ort­fra­gen wie die Anbin­dung an den öffent­li­chen Nah­ver­kehr und die Nah­ver­sor­gung, Erreich­bar­keit per Fahr­rad, aber auch das phy­si­sche Klimarisiko.

Auch die Nutz­bar­keit der Dach­flä­che für die Nach­rüs­tung von PV-Anla­gen sowie die Son­nen­stun­den am Stand­ort sind wich­tige Fak­to­ren im Ankauf. Die Pro­duk­tion erneu­er­ba­rer Ener­gien und die Nut­zung von Grün­strom sind wich­tige Fak­to­ren bei der Ana­lyse der soge­nann­ten Stran­ded Assets, bestim­men also, ob die Immo­bi­lie den Kli­mapfad von 1,5 bzw. 2 Grad Cel­sius ein­hal­ten wird. Der Moder­ni­sie­rungs­auf­wand, der nötig ist, um die Immo­bi­lie auf die­sem Pfand zu hal­ten und der Zeit­ho­ri­zont, in dem die Inves­ti­tio­nen zu täti­gen sind, wird eine zuneh­mend wich­ti­gere Betrach­tung bei der Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dung spie­len, da diese mit dem Inves­ti­ti­ons­ho­ri­zont und dem ver­füg­ba­ren Bud­get ver­ein­bar sein muss. Noch schlägt sich die­ses soge­nannte „tran­si­to­ri­sche Kli­ma­ri­siko“ nicht kon­kret in der Preis­fin­dung in Form eines Brown Dis­count nie­der, ob dies ange­sichts der CO2-Beprei­sung so blei­ben wird, ist mehr als frag­lich. Aller­dings wird erwar­tet, dass sehr moderne, ESG-kon­forme Hal­len schon bald in den Genuss einer Höher­be­wer­tung kom­men (Green Pre­mium), da diese auch für den Mie­ter­markt deut­lich attrak­ti­ver sind.

Wer sich für die Inves­ti­tion in Bestands­im­mo­bi­lien und somit für die Bewah­rung der Embo­died Energy – der bereits für die Erste­hung des Gebäu­des ver­wen­de­ten Pri­mär­ener­gie – ent­schei­det, steht vor vie­len Her­aus­for­de­run­gen. Jede Asset­klasse hat hier eigene Fokus­the­men für eine geeig­nete Manage-to-ESG-Stra­te­gie. Bei Logis­tik­im­mo­bi­lien ist bei­spiel­weise im Sin­gle-Ten­ant-Bereich bereits die Trans­pa­renz von Ver­brauchs­da­ten eine Her­aus­for­de­rung – zugleich aber eine wich­tige Grund­lage für die Defi­ni­tion geeig­ne­ter Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz. Auch spielt die Nut­zungs­art eine wich­tige Rolle bei den CO2-Aus­stö­ßen im Betrieb: Ver­brauchs­da­ten erlau­ben somit nur schwer, Rück­schlüsse in Bezug auf die Ener­gie­ef­fi­zi­enz der Hal­len zu zie­hen. Die Ana­lyse und Defi­ni­tion einer geeig­ne­ten Manage-to-ESG-Stra­te­gie der Hal­len lässt sich somit nur mit viel Erfah­rung und Fach­kennt­nis meistern.

Grafik

Autor: Tobias Kass­ner, Lei­ter Rese­arch und Mit­glied der Geschäfts­lei­tung bei GARBE Indus­trial Real Estate GmbH

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Hafen Trier

Trend­ra­dar: Systemrelevanz

Logis­tik: Sys­tem­re­le­van­ter Wirt­schafts­be­reich mit wach­sen­der Bedeutung

Hafen Trier

Bereits die Corona-Pan­de­mie hat die wich­tige Bedeu­tung von Logis­tik und funk­tio­nie­ren­den Sup­ply-Chains deut­lich gemacht. Aktu­elle Her­aus­for­de­run­gen wie der Kon­flikt in der Ukraine sowie Waren­knapp­heit ver­stär­ken die Wahr­neh­mung der Logis­tik durch die Öffent­lich­keit. Das ist wich­tig, denn der dritt­größte Wirt­schafts­be­reich in Deutsch­land hat eine her­aus­ra­gende Bedeu­tung und ist ein sys­tem­re­le­van­ter Ver­sor­ger – aber lei­der von der Öffent­lich­keit oft unter­schätzt. Seit vie­len Jah­ren wächst der Ver­ant­wor­tungs­be­reich von Logis­tik. Mit ihrer Pla­nungs- und Steue­rungs­funk­tion und auch mit der zuneh­men­den Digi­ta­li­sie­rung nimmt sie längst viel mehr Auf­ga­ben wahr als Lage­rung und Transport. 

Nur wenige Men­schen, die nicht tag­täg­lich mit Logis­tik oder Sup­ply Chains zu tun haben, sind sich der her­aus­ra­gen­den Bedeu­tung der Logis­tik bewusst. Dabei ist sie mit einem Umsatz von rund 293 Mrd. Euro (2021) und etwa 3,3 Mio. Beschäf­tig­ten nach Auto­mo­bil­wirt­schaft und Han­del der dritt­größte Wirt­schafts­be­reich Deutsch­lands und bedeu­ten­der Fak­tor sowohl für die Wirt­schaft als auch als Job­mo­tor und Wachs­tums­trei­ber. Nur knapp die Hälfte der logis­ti­schen Leis­tun­gen, die in Deutsch­land erbracht wer­den, besteht in der gemein­hin sicht­ba­ren Bewe­gung von Gütern durch Dienst­leis­ter zu Lande, zu Was­ser und in der Luft. Die andere Hälfte fin­det in der Pla­nung, Steue­rung und Umset­zung inner­halb von Unter­neh­men statt. Allein 80.000 über­wie­gend mit­tel­stän­disch geprägte Unter­neh­men sind Teil des Logis­tik­dienst­leis­tungs­sek­tors, damit arbei­ten rund drei­mal so viele Men­schen in der Logis­tik wie bei­spiels­weise im Maschinenbau.

Eine moderne Volks­wirt­schaft ist mit ihrer kom­ple­xen Ver­net­zung sowie hoch­gra­di­gen Arbeits­tei­lung auf eine leis­tungs­fä­hige Logis­tik ange­wie­sen. Dies gilt ins­be­son­dere für den Logis­tik­welt­meis­ter Deutsch­land (laut Logi­stics Per­for­mance Index (LPI) der Welt­bank). In den letz­ten 20 Jah­ren haben sich die Umsätze im Wirt­schafts­be­reich in Deutsch­land ver­dop­pelt, wäh­rend bei­spiels­weise die Umsätze im ver­ar­bei­ten­den Gewerbe „ledig­lich“ um rund 50 Pro­zent zuge­nom­men haben. Die Logis­tik hat sich damit als ein wich­ti­ger inlän­di­scher Wachs­tums­fak­tor ent­wi­ckelt und bewährt.

Wirt­schafts­be­reich mit Systemrelevanz 

Gleich­zei­tig geht die Sys­tem­re­le­vanz des Wirt­schafts­be­reichs Logis­tik sogar noch über ihre volks­wirt­schaft­li­che Bedeu­tung hin­aus, indem er eine Schlüs­sel­rolle für die Ver­sor­gung von Pro­duk­tion, Han­del und Bevöl­ke­rung spielt. Denn ohne ihn funk­tio­niert fast nichts. In unse­rem moder­nen Wirt­schafts­ge­füge gibt es wohl kei­nen Bereich, der nicht von der Bereit­stel­lung von Waren und Infor­ma­tio­nen abhän­gig wäre. So wie bei­spiels­weise dafür, dass Super­markt­re­gale gefüllt oder Apo­the­ken und Kran­ken­häu­ser Medi­ka­mente aus­ge­ben kön­nen, aber auch, dass drin­gend benö­tigte Ersatz­teile gelie­fert wer­den für Land­wirt­schaft, Pro­duk­tion und Automobilindustrie.

Dabei sind die logis­ti­schen Pro­zesse kom­plex und müs­sen ent­lang der gan­zen Sup­ply Chain per­fekt auf­ein­an­der abge­stimmt sein, um Stö­run­gen und Unter­bre­chun­gen zu ver­mei­den bzw. zu redu­zie­ren. Gerade wäh­rend der ers­ten Corona-Welle in Europa wurde deut­lich, wie fle­xi­bel Logis­ti­ke­rin­nen und Logis­ti­ker auf die Her­aus­for­de­run­gen reagie­ren und damit die Sup­ply Chains auch in sehr schwie­ri­gen Situa­tio­nen wie einer Pan­de­mie in den aller­meis­ten Fäl­len auf­recht­erhal­ten können.

Auch die ste­tige Opti­mie­rung eige­ner Pro­zesse, deren Inte­gra­tion in die Abläufe in der gesam­ten Sup­ply Chain, die Digi­ta­li­sie­rung und Nut­zung moder­ner Tech­no­lo­gien sind ele­men­tar. Das gilt z. B. für die Logis­tik des Lebens­mit­tel­han­dels. Pas­sende Tem­pe­ra­tur­füh­rung und schnelle Pro­zesse zwi­schen Waren­ein­gang, Kom­mis­sio­nie­rung und Ver­tei­ler­ver­kehr sind hier eine wesent­li­che Her­aus­for­de­rung, um die Fri­sche der Waren zu gewähr­leis­ten. Für die Kun­den der Logis­tik­dienst­leis­ter kommt es auf zer­ti­fi­zierte Pro­zesse und deren Ska­lier­bar­keit an.

Bedeu­tung nimmt wei­ter zu 

Auch in Zukunft wird die Rolle der Logis­tik für Gesell­schaft und Wirt­schaft wei­ter zuneh­men. Dies zeigt allein der nach wie vor boo­mende Online­han­del. Nach Anga­ben des Bun­des­ver­bands E‑Commerce und Ver­sand­han­del e. V. (bevh) stieg der Brutto-Umsatz mit Waren im E‑Commerce im Gesamt­jahr 2021 auf 99,1 Mrd. Euro nach 83,3 Mrd. Euro im Jahr 2020, und setzt damit den Wachs­tums­kurs der letz­ten Jahre fort. Für die Logis­tik bedeu­tet dies zum einen stei­gende Paket­vo­lu­mina. So wur­den laut der KEP-Stu­die 2021 des Bun­des­ver­bands Paket und Express­lo­gis­tik (BIEK) im Jahr 2020 mehr als vier Mrd. Sen­dun­gen deutsch­land­weit ver­sen­det. Dar­über hin­aus sind immer mehr zusätz­li­che Ser­vices nötig, um die kom­ple­xen Cross- bzw. Omni-Chan­nel-Ange­bote bear­bei­ten zu kön­nen, bei der ver­schie­dene Ver­kaufs­ka­näle mit­ein­an­der kom­bi­niert wer­den. Hinzu kom­men die Ange­bots­for­men einer zeit­ge­bun­de­nen Zustel­lung wie Same-Day- bzw. Same-Hour-Zustellungen.

Ohne eine gut funk­tio­nie­rende Logis­tik ist ein erfolg­rei­cher Inter­net­han­del nicht mög­lich. Das betrifft schon allein die Logis­tik­flä­chen zur Lage­rung und Bear­bei­tung der Waren und Pro­dukte. So rech­nete der Immo­bi­li­en­dienst­leis­ter CBRE vor, dass der E‑Commerce den Bedarf nach Logis­tik­flä­che bis 2025 um zusätz­li­che vier Mio. Qua­drat­me­ter stei­gen lasse. Hin­zu­kom­men aber auch die bereits bestehen­den Bestre­bun­gen und Stra­te­gien zum Aus­bau regio­na­ler Puf­fer­la­ger zur Auf­recht­erhal­tung der gegen­wär­ti­gen wie zukünf­ti­gen Pro­duk­ti­ons­si­cher­heit. Immer­hin haben die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen ent­lang der Sup­ply Chains wie der Ukraine-Kon­flikt oder Con­tai­ner-Staus an Über­see­hä­fen dafür gesorgt, Sup­ply Chains noch stär­ker nach dem Sta­bi­li­täts­fak­tor aus­zu­rich­ten. Der Aus­bau einer loka­len Infra­struk­tur im Rah­men von Near­sho­ring-Stra­te­gien spielt dafür eine wesent­li­che Rolle, die schon jetzt z. B. bei der Halb­lei­ter- als auch Bat­te­rie­pro­duk­tion deut­lich wer­den. Diese Anfor­de­run­gen an die Zukunft kön­nen ohne Logis­tik nicht gestemmt werden.

Umso mehr steigt der Bedarf, die wich­tige Bedeu­tung und Funk­tion der Logis­tik in die öffent­li­che Wahr­neh­mung zu tra­gen und damit für mehr Aner­ken­nung, Wert­schät­zung und neue Fach­kräfte zu sor­gen. Die Initia­tive „Die Wirt­schafts­ma­cher“ hat sich genau das zum Ziel gesetzt und wirbt in vie­len Kam­pa­gnen vor allem auf Online-Kanä­len für die Viel­falt und Attrak­ti­vi­tät des Wirt­schafts­be­reichs. Damit möchte sie vor allem junge Men­schen von der Logis­tik begeis­tern als ein sys­tem­re­le­van­ter Wirt­schafts­be­reich mit stän­dig wach­sen­der Bedeutung.

Mehr Infos unter: www.die-wirtschaftsmacher.de

Autorin: Frauke Heis­ter­mann, Spre­che­rin der Initia­tive “Die Wirtschaftsmacher”

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Logix auf der EXPO REAL 2022

Logix auf der EXPO REAL 2022

Logix auf der EXPO REAL 2022

Logix auf der EXPO REAL 2022

Im Herbst 2022 spielt wie­der ein­mal die Immo­bi­li­en­fach­messe Expo Real eine wich­tige Rolle für alle euro­päi­schen und inter­na­tio­na­len Akteure aus dem Immo­bi­li­en­seg­ment. Vom 04. – 06. Okto­ber gibt es dazu auf der Messe Mün­chen viel Gele­gen­heit für den gemein­sa­men Aus­tausch, mit span­nen­den Vor­trä­gen und Dis­kus­si­ons­run­den. Auch die Logix Initia­tive hat sich für die Expo Real 2022 viel vor­ge­nom­men und zeigt neben dem eige­nen Stand auf dem Log.Real Cam­pus in Halle B1/Standnummer 134 mit meh­re­ren Ver­an­stal­tungs­for­ma­ten Präsenz.

Let’s Talk Logistics 

Wie im Vor­jahr rich­tet Logix zwei Let’s talk Logi­stics-Foren aus. In dem belieb­ten Gesprächs­for­mat beleuch­ten Expert:innen aktu­elle The­men der Logis­tik­im­mo­bi­li­en­bran­che. Diese fin­den am 5. Okto­ber 2022 im Plan­ning & Part­ner­ships Forum in Halle A1 statt.

  • Forum 1: „Logis­tik­im­mo­bi­lien – wel­che Kon­zepte bie­ten die bes­ten Lösun­gen
  • Forum 2: „Anla­ge­klasse Logis­tik­im­mo­bi­lie: Wie nach­hal­tig sind die Ren­di­ten im Umfeld stei­gen­der Zin­sen?

Logix Din­ner mit U30 Pitch

Ein inzwi­schen fest eta­blier­ter Ter­min im Kalen­der der Logix Com­mu­nity ist das Logix Din­ner. Die­ses fin­det am ers­ten Mes­se­tag am 04. Okto­ber ab 18 Uhr statt. Neben Netz­werk­mög­lich­kei­ten ist das Tref­fen in die­sem Jahr zudem eine Anlauf­stelle und Bühne für viel­ver­spre­chen­den Nach­wuchs. Unter dem neuen For­mat U30 Pitch haben junge Vertreter:innen der Logix-Mit­glieds­un­ter­neh­men unter 30 Jah­ren die Gele­gen­heit, mit kur­zen Vor­trä­gen zukunfts­wei­sende The­men des Wirt­schafts­be­reichs Logis­tik sowie der Logis­tik­im­mo­bi­li­en­bran­che vor­zu­stel­len. Das Logix Din­ner bie­tet eine her­vor­ra­gende Bühne, um sich vor hoch­ka­rä­ti­gen Expert*innen aus der Bran­che zu präsentieren.

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Francisco J. Bähr mit LEO Award ausgezeichnet

Fran­cisco J. Bähr mit LEO Award ausgezeichnet

Fran­cisco J. Bähr mit LEO Award ausgezeichnet

16. Sept 2022

Francisco J. Bähr mit LEO Award ausgezeichnet

Als ers­ter Ver­tre­ter der Logis­tik­im­mo­bi­li­en­bran­che wurde Fran­cisco J. Bähr (Mitte), Geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der Four Parx GmbH, Grün­dungs- und Vor­stands­mit­glied der Logix Initia­tive, mit dem renom­mier­ten LEO Award der DVV Media Group als Unter­neh­mer des Jah­res aus­ge­zeich­net. Bei der fei­er­li­chen Ver­lei­hung am 16. Sep­tem­ber 2022, mode­riert von Ver­lags­lei­ter Oli­ver Detje (links), in Ham­burg hob der Lau­da­tor, der Chef­re­dak­teur der Deut­schen Ver­kehrs Zei­tung, Sebas­tian Rei­mann (rechts), Eigen­schaf­ten wie Agi­li­tät, Inno­va­ti­ons­kraft, Mut und Beharr­lich­keit von Fran­cisco Bähr beson­ders her­vor. Am Tag zuvor hatte Four Parx die Fer­tig­stel­lung und voll­stän­dige Ver­mie­tung ihrer inno­va­ti­ven Gewerbe- und Logis­tik­im­mo­bi­lie „MACH2“ in Ham­burg-Wil­helms­burg gefei­ert. Sie hat als inno­va­ti­ves Pilot­pro­jekt mit zwei voll­stän­dig befahr­ba­ren Stock­wer­ken für Auf­se­hen im Markt gesorgt und leis­tet mit 123.000 Qua­drat­me­tern nutz­ba­rer Flä­che einen weg­wei­sen­den Bei­trag als Lösung für die Flä­chen­knapp­heit in den deut­schen Bal­lungs­zen­tren. Wir freuen uns sehr über die Aus­zeich­nung für Fran­cisco Bähr und gra­tu­lie­ren ihm herzlich!

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Logix Club besichtigt Pilotprojekt „MACH2“ in Hamburg

Logix Club besich­tigt Pilot­pro­jekt „MACH2“ in Hamburg

Logix Club besich­tigt Pilot­pro­jekt „MACH2“ in Hamburg

10. Mai 2022

Logix Club besichtigt Pilotprojekt „MACH2“ in Hamburg

Nach zwei­jäh­ri­ger Prä­senz-Pause fand der Logix Club am 05. Mai wie­der live vor Ort statt. Die­ses Jahr folg­ten die Gäste, alle­samt wich­tige Stake­hol­der der Logis­tik­im­mo­bi­li­en­welt und För­de­rer der Initia­tive, der Ein­la­dung in die Hafen­stadt Hamburg.

Die rund 40 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer ver­sam­mel­ten sich für eine kleine Stär­kung im Hotel und wan­der­ten danach bei strah­len­dem Son­nen­schein zu den Lan­dungs­brü­cken, um dort eine Hafen­rund­fahrt durch Ham­burg und Gesprä­che unter Bran­chen­kol­le­gen zu genießen.

Neben einem Update und Aus­tausch zu den Akti­vi­tä­ten der Logix Initia­tive stand vor allem die Besich­ti­gung des zwei­ge­schos­si­gen MACH2-Gewer­be­parks von Four Parx in Ham­burg-Wil­helms­burg auf dem Pro­gramm. Logix Vor­stands­mit­glied Fran­cisco J. Bähr,  Geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der FOUR PARX Group, ermög­lichte eine exklu­sive Füh­rung durch die Logis­tik­im­mo­bi­lie und gab Ein­bli­cke in die Her­aus­for­de­run­gen, die sich beim Bau die­ser Logis­tik­im­mo­bi­lie erge­ben hat­ten. Ange­sichts der Flä­chen­knapp­heit in den Bal­lungs­zen­tren ist mit dem erfolg­rei­chen Pilot­pro­jekt von FOUR PARX nun der Weg geeb­net, Mehr­stö­ckig­keit als Option für Logis­tik auch andern­orts umzusetzen.

In der Gale­rie fin­den Sie wei­tere Bil­der der Veranstaltung!

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Die Initiative Logistikimmobilien (Logix) gewinnt Dirk Landrock und Janine Zimmermann als neue Mitglieder des ehrenamtlichen Vorstandsgremiums

Logix Initia­tive ver­stärkt Vorstand

Logix Initia­tive ver­stärkt Vorstand 

Zahl­rei­che Akti­vi­tä­ten für 2022 geplant

15. März 2022

Dirk Landrock und Janine Zimmermann

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) gewinnt Dirk Land­rock und Janine Zim­mer­mann als neue Mit­glie­der des ehren­amt­li­chen Vor­stands­gre­mi­ums. Mit der per­so­nel­len Ver­stär­kung setzt Logix neue Impulse für die Akti­vi­tä­ten in 2022. Geplant sind neben der Teil­nahme an dem vom Deut­schen Städte- und Gemein­de­bund (DStGB) orga­ni­sier­ten Deut­schen Kom­mu­nal­kon­gress, eine neue Publi­ka­tion zum Thema City-Logis­tik sowie ein Über­blicks­werk zu Logis­tik­im­mo­bi­lien-Trends und ‑The­men auf der Logix-Website. 

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) ver­stärkt ihr ehren­amt­li­ches Vor­stands­gre­mium und gewinnt Dirk Land­rock, Inha­ber des Pla­nungs­bü­ros Phase5, sowie Janine Zim­mer­mann, Head of Logi­stics bei Drees & Som­mer SE, als neue Mit­glie­der. Beide sol­len zusätz­li­che Kom­pe­ten­zen ein­brin­gen, um die Arbeit des Vor­stands auf wei­tere Schul­tern zu ver­tei­len und neue Akzente für die Initia­ti­ven-Arbeit zu set­zen. Damit wächst der Logix-Vor­stand von bis­her sechs auf ins­ge­samt acht Mitglieder*innen.

Der stu­dierte Archi­tekt Dirk Land­rock ist Mit­grün­der der Phase 5 GmbH. Davor war er meh­rere Jahre als Pro­jekt­lei­ter im Unter­neh­men tätig und ist seit 2006 Geschäfts­füh­rer. Zudem lei­tet er allein­ver­ant­wort­lich den Unter­neh­mens­be­reich Logis­tik. Phase 5 ist ein inter­na­tio­nal täti­ges Archi­tek­tur­büro mit Sitz in Düs­sel­dorf und Ber­lin mit Spe­zia­li­sie­rung auf den Bereich der Gene­ral­pla­nung. Der Schwer­punkt liegt im Sek­tor Indus­trie und Logis­tik sowie beim Woh­nen, Büro und Gewerbe.

„Logis­tik sowie Logis­tik­im­mo­bi­lien im Beson­de­ren haben eine her­aus­ra­gende Bedeu­tung für Wirt­schaft, Wohl­stand und die Ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung. Ihre Rolle wird durch Trei­ber wie den E‑Commerce sowie den zuneh­men­den Aus­bau regio­na­ler Ver­sor­gung noch wei­ter zuneh­men. Umso wich­ti­ger ist es, für sie in Fach­krei­sen, aber auch in den Kom­mu­nen sowie in der brei­ten Öffent­lich­keit zu wer­ben. Ich freue mich, die­ses Ziel als Vor­stands­mit­glied der Logix Initia­tive aktiv unter­stüt­zen und vor­an­brin­gen zu kön­nen“, sagt Dirk Landrock.

Janine Zim­mer­mann stu­dierte Bau­in­ge­nieurs­we­sen und begann anschlie­ßend bei Drees & Som­mer, dem inter­na­tio­nal täti­gen Bera­tungs­un­ter­neh­men für den Bau- und Immo­bi­li­en­sek­tor. Nach Posi­tio­nen als Pro­jekt­ma­na­ge­rin sowie Pro­jekt­part­ne­rin bei der Drees & Som­mer Leip­zig GmbH fun­giert sie seit 2017 als Head of Logi­stics. 2021 war sie Mit­au­torin der sechs­ten Logix Publi­ka­tion „Logis­tik auf der letz­ten Meile. Real-Labor Stadt“, deren zweite Auf­lage im Januar 2022 erschie­nen ist.

„Der Logis­tik­im­mo­bi­lien-Sek­tor ver­fügt durch seine Dyna­mik der letz­ten Jahre über das Poten­zial, neben sei­ner wirt­schaft­li­chen Funk­tion Mehr­werte für Kom­mu­nen, Städte und Bevöl­ke­rung zu gene­rie­ren. Hierzu ver­fü­gen Bera­ter, Ent­wick­ler und Pla­ner schon jetzt über inno­va­tive Immo­bi­lien-Kon­zepte, die auch bei der Gestal­tung des städ­ti­schen Wan­dels eine Schlüs­sel­rolle spie­len kön­nen. Umso wich­ti­ger ist es, ein Bewusst­sein für die Leis­tungs­fä­hig­keit von Logis­tik­im­mo­bi­lien zu schaf­fen. Dies im Logix-Vor­stand mit vor­an­trei­ben zu kön­nen, ist eine tolle Gele­gen­heit, die ich sehr begrüße“, erklärt Janine Zimmermann.

Mit der per­so­nel­len Ver­stär­kung trägt Logix ihren wach­sen­den Akti­vi­tä­ten und der Bedeu­tung für die Logis­tik­im­mo­bi­li­en­bran­che Rech­nung. Die 2013 gegrün­dete Initia­tive plant für 2022 eine Viel­zahl an Vor­ha­ben. Unter ande­rem wird Logix erst­ma­lig an dem vom DStGB orga­ni­sier­ten Deut­schen Kom­mu­nal­kon­gress am 27. – 28. Juni 2022 in Ber­lin teil­neh­men. Zu der alle vier Jahre statt­fin­den­den Tagung wer­den rund 800 kom­mu­nale Füh­rungs­kräfte aus der gesam­ten Bun­des­re­pu­blik erwar­tet. Dabei ist ein Aus­tausch mit Dele­gier­ten aus den Lan­des­ver­bän­den sowie mit hoch­ran­gi­gen Kommunalvertreter*innen möglich.

Auch im Bereich der For­schungs- und Publi­ka­ti­ons­ar­beit wird Logix ein neues Pro­jekt initi­ie­ren und sieht dafür die Ver­öf­fent­li­chung sei­ner ins­ge­samt sieb­ten Publi­ka­tion vor. Wäh­rend sich die erste Ver­öf­fent­li­chung „Logis­tik­im­mo­bi­lien – Dreh- und Angel­punkte der Sup­ply-Chain“ als Grund­satz­pa­pier rund um das Thema Logis­tik­im­mo­bi­lien und Logis­tik-Ansied­lungs­vor­ha­ben eta­blie­ren konnte, haben sich nach­fol­gende Ver­öf­fent­li­chun­gen mit aktu­el­len Bran­chen­the­men wie Nach­hal­tig­keit oder City-Logis­tik aus­ein­an­der­ge­setzt. Im Schwer­punkt soll die neue Publi­ka­tion ein pra­xis­na­her Leit­fa­den für Kom­mu­nen bei der Gestal­tung der logis­ti­schen Infra­struk­tur ihrer Innen­städte sein.

Ein wei­te­res Pro­jekt der Initia­tive fin­det in digi­ta­ler Form auf der Web­site statt: in Vor­be­rei­tung ist ein Über­blicks­werk zu Logis­tik­im­mo­bi­lien-Trends und ‑The­men. In dem inter­ak­ti­ven For­mat sol­len Fachautor*innen aktu­elle The­men in leicht ver­ständ­li­cher Form vor­stel­len und kri­tisch würdigen.

„Auch im Award-freien Jahr 2022 ver­folgt Logix das gemein­same Ziel, Logis­tik­im­mo­bi­lien zu mehr Anse­hen und Wert­schät­zung in der Öffent­lich­keit zu ver­hel­fen. Dafür haben wir eine Viel­zahl von Akti­vi­tä­ten geplant und uns auch per­so­nell mit zwei Per­sön­lich­kei­ten aus der Logis­tik­im­mo­bi­lien-Bran­che ver­stärkt“, sagt Dr. Malte-Maria Mün­chow, Spre­cher der Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) sowie Lei­tung An- und Ver­kauf Spe­zi­al­im­mo­bi­lien, Deka Immo­bi­lien Invest­ment GmbH.

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Veröffentlichung Logix Publikation „Logistik auf der letzten Meile – Real-Labor Stadt“

2. Auf­lage der 6. Logix Publi­ka­tion „Logis­tik auf der letz­ten Meile – Real-Labor Stadt“ erschienen

Ver­öf­fent­li­chung Logix Publi­ka­tion „Logis­tik auf der letz­ten Meile – Real-Labor Stadt“ 

26. Jan 2022

Cover Logix Publikation „Logistik auf der letzten Meile – Real-Labor Stadt“

Im Zen­trum der Ver­öf­fent­li­chung steht die Zukunft der Innen­städte und die pro­ak­tive Rolle, die City-Logis­tik und City-Logis­tik-Immo­bi­lien bei der Gestal­tung zukunfts­fä­hi­ger Stadt­zen­tren und Quar­tiere ein­neh­men kön­nen. Die Autor*innen Michael Kuchen­be­cker, LNC Logi­stic­Net­work Con­sul­tants GmbH, Horst Man­ner-Rom­berg, MRU GmbH, sowie Janine Zim­mer­mann, Drees & Som­mer SE, neh­men eine ganz­heit­li­che Unter­su­chung der Her­aus­for­de­run­gen von Städ­ten und Gemein­den zur Schaf­fung einer funk­tio­nie­ren­den Ver- und Ent­sor­gungs­struk­tur vor. Im Mit­tel­punkt ste­hen hier­bei u. a.

  • ein boo­men­der Online-Han­del (E‑Commerce)
  • zuneh­men­des Verkehrsaufkommen
  • stei­gende Auf­la­gen zum Umwelt- und Klimaschutz
  • Poten­ziale durch Digi­ta­li­sie­rung und neue Technologien
  • neue Zustel­lungs- und Lie­fer­an­ge­bote u. a. in Form von Schnelllieferdiensten
  • Flä­chen­man­gel für Logis­tik in den Städte
  • u.v.m.

Die Logix Publi­ka­tion ana­ly­siert, wie Logis­tik durch inno­va­tive Kon­zepte in den Berei­chen Ver­kehr, Immo­bi­lien und Infra­struk­tur über­zeu­gende Ansätze zur Gestal­tung der Innen­städte sowie zur Errei­chung der Kli­ma­schutz­ziele leis­ten kann. Kon­kret wer­den die Her­aus­for­de­run­gen für die erfolg­rei­che Bewäl­ti­gung der letz­ten Meile anhand neu­ar­ti­ger Gebäu­de­kon­zepte und auto­ar­mer, grü­ner Quar­tiere dis­ku­tiert. Auch hier­mit ein­her­ge­hende The­men wie Digi­ta­li­sie­rung, Nach­hal­tig­keit und der Wan­del des moder­nen Han­dels wer­den betrachtet.

„Die zukunfts­fä­hige Ver­sor­gung der Innen­städte ist ein Thema, das ange­sichts des wach­sen­den E‑Commerce wei­ter an Bedeu­tung gewinnt. In der aktu­el­len Logix-Stu­die spie­len inno­va­tive Lie­fer- und Trans­port­lö­sun­gen des­halb eine zen­trale Rolle und lie­fern viele Denk­an­stöße“, sagt Horst Manner-Romberg.

„Die Her­aus­for­de­run­gen für die heu­ti­gen Städte sind viel­ge­stal­tig und durch unter­schied­lichste, zum Teil gegen­sätz­li­che Anfor­de­run­gen gekenn­zeich­net. Zahl­rei­che Logis­tik­lö­sun­gen wer­den kon­zi­piert, getes­tet, wei­ter­ent­wi­ckelt und zum Teil auch wie­der ver­wor­fen. Damit ist die Stadt zu einem Real-Labor gewor­den. Deut­lich wird, dass es nicht den einen Lösungs­weg gibt. Die unter­schied­li­chen Ansätze neh­men wir in der Stu­die ein­ge­hend unter die Lupe“, kom­men­tiert Michael Kuchenbecker

„Bei einer umfas­sen­den Ana­lyse der Zukunft der Städte ist die Behand­lung neu­ar­ti­ger Immo­bi­lien-Kon­zepte unum­gäng­lich. Dies gilt im beson­de­ren Maß für die Logis­tik, bei der tech­no­lo­gi­sche sowie orga­ni­sa­to­ri­sche Inno­va­tio­nen im Bereich Immo­bi­lien und Quar­tiere bereits vor­han­den sind. Ein Schwer­punkt der Logix Stu­die wird dabei der Aspekt der Nach­hal­tig­keit sein“, sagt Janine Zimmermann.

Dr. Malte-Maria Mün­chow, Spre­cher der Logix Initia­tive, kom­men­tiert die neue Publi­ka­tion fol­gen­der­ma­ßen: „Die Zukunft der City gehört aktu­ell zu einer der drän­gends­ten Her­aus­for­de­run­gen für Städte und Gemein­den. Im Mit­tel­punkt steht hier­bei die Frage nach einer zuver­läs­si­gen logis­ti­schen Ver­sor­gung von Wirt­schaft und Bevöl­ke­rung. Die aktu­elle Logix-Publi­ka­tion lie­fert neben einer umfas­sen­den Ana­lyse des Sta­tus Quo auch zukunfts­ge­rich­tete Lösungs­an­sätze und leis­tet damit einen wich­ti­gen Bei­trag zum Dia­log zwi­schen allen Beteiligten.“

Die Stu­die kann unter www.logix-award.de/forschung kos­ten­los her­un­ter­ge­la­den werden.

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Logix Award: Prologis zum zweiten Mal in Folge ausgezeichnet

Logix Award: Pro­lo­gis zum zwei­ten Mal in Folge ausgezeichnet

Logix Award: Pro­lo­gis zum zwei­ten Mal in Folge ausgezeichnet

12. Okt 2021

Gewinner des Logix Award 2021

Das Pro­lo­gis Dis­tri­bu­ti­ons­zen­trum für den Online-Händ­ler Euziel Inter­na­tio­nal in Dat­teln ist der Gewin­ner des Logix Award 2021. Am 11. Okto­ber, dem ers­ten Abend der dies­jäh­ri­gen Expo Real in Mün­chen, wurde zum ins­ge­samt fünf­ten Mal der Deut­sche Logis­tik­im­mo­bi­lien Preis (Logix Award) für die beste Logis­tik­im­mo­bi­li­en­ent­wick­lung der letz­ten zwei Jahre in Deutsch­land ver­ge­ben. Zur fei­er­li­chen Ver­lei­hung ver­sam­mel­ten sich rund 100 gela­dene Gäste aus dem Logis­tik­im­mo­bi­li­en­markt unter Ein­hal­tung der aktu­ell gel­ten­den Corona-Hygieneauflagen. 

Pro­lo­gis rea­li­sierte die Logis­tik­im­mo­bi­lie für den Online-Händ­ler Euziel Inter­na­tio­nal GmbH mit Sitz in Rem­scheid in Dat­teln, Nord­rhein-West­fa­len. Das Dis­tri­bu­ti­ons­zen­trum wurde im Sep­tem­ber 2020 mit einer Gesamt­nutz­flä­che von 27.806 qm fer­tig­ge­stellt. Bei der Ent­wick­lung fokus­sierte Pro­lo­gis in beson­de­rem Maß auf den Aspekt der Nach­hal­tig­keit. So han­delt es sich bei dem Objekt um die erste Logis­tik­im­mo­bi­lie in Deutsch­land, die nach dem WELL Buil­ding Gold-Stan­dard zer­ti­fi­ziert wurde. In Zusam­men­ar­beit mit dem WELL Buil­ding Insti­tut hatte Pro­lo­gis den WELL Buil­ding Stan­dard vor eini­ger Zeit auf Logis­tik­im­mo­bi­lien ange­passt, um ein ange­neh­mes und gesun­des Arbeits­um­feld für die Mit­ar­bei­ten­den zu schaf­fen. Dies inklu­diert unter ande­rem die Über­wa­chung der Luft­qua­li­tät und Mes­sung des Kli­mas, Schall­pe­gel­re­duk­tion, Begrü­nung des Innen­be­reichs, die Rea­li­sie­rung einer „Living Zone“ sowie anspre­chende Außenbereiche.

Als beson­ders preis­wür­dig stufte die Jury zudem die auf­wän­dige Auf­be­rei­tung der Indus­trie­bra­che mit rund 50.000 qm im vom Struk­tur­wan­del gepräg­ten (nörd­li­chen) Ruhr­ge­biet ein. Dar­über hin­aus ist die Immo­bi­lie nach dem DGNB-Pla­tin­stan­dard (Deut­sche Gesell­schaft für Nach­hal­ti­ges Bauen) zertifiziert.

Pro­lo­gis gewinnt mit der Aus­zeich­nung zum zwei­ten Mal in Folge den Logix Award. Bereits 2019 durfte der Ent­wick­ler den Preis für die Rea­li­sie­rung des Dis­tri­bu­ti­ons­zen­trums in Mug­gen­sturm bei Ras­tatt für den Kos­me­tik­her­stel­ler L’Oréal ent­ge­gen­neh­men. Bei dem Objekt han­delte es sich um die erste im Betrieb CO2-neu­trale Logis­tik­im­mo­bi­lie in Deutschland.

„Wir freuen uns sehr, den Logix Award bereits zum zwei­ten Mal ent­ge­gen­neh­men zu dür­fen. Die Aus­zeich­nung trägt unse­rem Enga­ge­ment zu mehr Nach­hal­tig­keit und ihrer Ver­knüp­fung mit Inno­va­tion in der Logis­tik­im­mo­bi­lien-Bran­che Rech­nung. Inno­va­tive und nach­hal­tige Kon­zepte wol­len wir auch in Zukunft für unsere Kun­den wei­ter vor­an­trei­ben. Es macht uns stolz, die Jury mit unse­rem Ansatz und Kon­zept über­zeugt zu haben“, erklärt Chris­tina Deuß, Capi­tal Deploy­ment Mana­ger bei Prologis.

Kli­ma­schutz und Öko­lo­gie gewin­nen an Bedeutung 

Die drei wei­te­ren Fina­lis­ten für den Logix Award 2021 waren die Pro­jekt­ent­wick­ler Bay­tree Deutsch­land GmbH, die Dietz AG sowie die Garbe Indus­trial Real Estate GmbH. Alle von die­sen Unter­neh­men ent­wi­ckel­ten Pro­jekte sta­chen beson­ders unter den Aspek­ten des Kli­ma­schut­zes und der öko­lo­gi­schen Nach­hal­tig­keit hervor.

So zeich­nete sich Bay­tree mit sei­nem Dis­tri­bu­ti­ons­zen­trum für Sam­sung SDS Europe in Mag­de­burg mit einer Logis­tik­flä­che von 64.000 qm beson­ders durch die Erfül­lung hoher öko­lo­gi­scher Stan­dards aus. Außer­dem rea­li­sierte der Ent­wick­ler zahl­rei­che Maß­nah­men für das Wohl­be­fin­den der Mitarbeiter*innen mit Außen­ter­ras­sen, einem Obst­gar­ten und Teich sowie anspre­chen­der Außengestaltung.

Bei der Dietz AG mit ihrem 64.000 qm gro­ßen Dis­tri­bu­ti­ons­zen­trum für Puma in Gei­sel­wind stach für die Jury beson­ders der gelun­gene Ansied­lungs­pro­zess unter Ein­be­zie­hung aller Par­teien und die Koope­ra­tion mit der Kom­mune her­vor. Hinzu kam ein umfas­sen­des Nach­hal­tig­keits­pa­ket mit LEED Gold-Zer­ti­fi­zie­rung sowie die Berück­sich­ti­gung sozia­ler Aspekte zuguns­ten der Mitarbeiter.

Für das Garbe-Logis­tik­zen­trum für Ama­zon in Achim sprach aus Jury-Sicht der Aspekt der Mehr­ge­schos­sig­keit unter Nut­zung inno­va­ti­ver Robo­ter­tech­no­lo­gie, aber auch die hohe Zahl an ent­ste­hen­den Arbeits­plät­zen (aktu­ell bereits 1.900 Arbeits­plätze) sowie die Ein­bin­dung der Bevöl­ke­rung und Inter­es­sen­ver­tre­ter im direk­ten Dia­log. Neben sozia­len Maß­nah­men sorgte auch der hohe öko­lo­gi­sche Stan­dard mit DGNB Pla­tin-Zer­ti­fi­zie­rung für eine sehr gute Bewer­tung die­ses Projektes.

Neue Maß­stäbe bei der sozia­len Nachhaltigkeit 

„Das Ren­nen um den Logix Award war in die­sem Jahr beson­ders eng. Ent­schei­dend für die Ver­gabe des Prei­ses an Pro­lo­gis war die in Deutsch­land bis­lang ein­ma­lige Zer­ti­fi­zie­rung nach dem WELL-Stan­dard, der in beson­de­rer Weise auf die Gesund­heit und das Wohl­be­fin­den von Men­schen fokus­siert und über meh­rere Jahre von Expert*innen aus Wis­sen­schaft, Medi­zin und Archi­tek­tur ent­wi­ckelt wurde. Damit setzt das Gewin­ner-Pro­jekt neue Maß­stäbe für den Schutz der Mit­ar­bei­ten­den in der Logis­tik­im­mo­bi­lien-Bran­che“, erklärt der Vor­sit­zende der Jury, Prof. Dr. Chris­tian Kille von der Hoch­schule für ange­wandte Wis­sen­schaf­ten Würz­burg-Schwein­furt FHWS, zum Entscheidungsverfahren.

Dr. Malte-Maria Mün­chow, Spre­cher der Logix Initia­tive sowie Lei­tung An- und Ver­kauf Spe­zi­al­im­mo­bi­lien, Deka Immo­bi­lien Invest­ment GmbH, hebt her­vor: „Erst­mals wird 2021 ein Pro­jekt­ent­wick­ler zum zwei­ten Mal mit dem Logix Award aus­ge­zeich­net. Dies ist über­ra­schend, den­noch hat der inno­va­tive Ansatz im Bereich der sozia­len Nach­hal­tig­keit bei dem Pro­lo­gis-Sie­ger­pro­jekt den Unter­schied gemacht. Beson­ders freut sich die Logix Initia­tive dar­über, bei allen Fina­lis­ten ein her­aus­ra­gen­des Enga­ge­ment bei der Umset­zung von Nach­hal­tig­keits­maß­nah­men in einer Viel­zahl von Berei­chen zu beob­ach­ten. Dies zeigt, dass die Bran­che bereits mit vie­len guten Bei­spie­len vor­an­geht, um Klima, Umwelt und Mensch zu schützen“.

Seit 2013 wird der Logix Award alle zwei Jahre an Ent­wick­ler von Logis­tik­im­mo­bi­lien ver­ge­ben. Eine unab­hän­gige Jury garan­tiert dabei ein trans­pa­ren­tes Ent­schei­dungs­ver­fah­ren, denn bei der Aus­zeich­nung müs­sen kom­plexe Kri­te­rien erfüllt wer­den. Die Band­breite der Ansprü­che von Nut­zern und Inves­to­ren umfasst öko­no­mi­sche, städ­te­bau­li­che, öko­lo­gi­sche sowie soziale Aspekte. In 2021 wurde der Kri­te­rien-Kata­log um Aspekte der Nach­hal­tig­keit erwei­tert. Die Jury besteht dabei aus Wis­sen­schaft­lern, Archi­tek­ten, Prak­ti­kern sowie Medien und Ver­bands­ver­tre­tern, die jeweils einen dif­fe­ren­zier­ten fach­li­chen Blick­win­kel auf die Pro­jekte haben.

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