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Autor: Nicole Weikmann

FOUR PARX Mach2

Logix Initia­tive gibt Stu­die zu Multi-Level-Logis­tik­im­mo­bi­lien in Auftrag

Logix Initia­tive gibt Stu­die zu Multi-Level-Logis­tik­im­mo­bi­lien in Auftrag

FOUR PARX Mach2

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) lässt in einer zwei­tei­li­gen Stu­die die Poten­ziale von Multi-Level-Logis­tik- und Gewer­be­im­mo­bi­lien in Deutsch­land und Europa, aktu­elle Hemm­nisse sowie Wege zu deren Besei­ti­gung unter­su­chen. Die wis­sen­schaft­li­che Lei­tung der Stu­die liegt bei Dr.-Ing. Roland Busch von der Ber­gi­schen Uni­ver­si­tät Wup­per­tal. Die erste Stu­die erscheint mit dem Titel „Multi-Level-Logis­tik. Flä­chen­ef­fi­zi­ente Logis­tik­lö­sun­gen im urba­nen Raum“ im Okto­ber 2026 zur Immo­bi­li­en­messe Expo Real, die zweite vor­aus­sicht­lich im Herbst 2028.

Erste Umfrage zeigt Rele­vanz und Hemmnisse

Die erste Publi­ka­tion umfasst eine Auf­be­rei­tung des aktu­el­len Dis­kus­si­ons­tan­des sowie die Ergeb­nisse meh­re­rer Erhe­bun­gen mit Exper­tin­nen und Exper­ten. Eine erste Online-Umfrage mit mehr als 100 Teil­neh­men­den aus den Projektentwickler‑, Bau‑, Fachplanungs‑, Nut­zer- und Inves­to­ren­seg­men­ten ist bereits abge­schlos­sen. Die Ergeb­nisse der Umfrage bestä­ti­gen die Rele­vanz des The­mas: Über 80 % der Befrag­ten haben sich bereits mit Multi-Level-Logis­tik-Kon­zep­ten beschäf­tigt, mehr als 100 sol­cher Pro­jekte könn­ten in Deutsch­land bis 2035 rea­li­siert wer­den. Trei­bende Fak­to­ren sind die Flä­chen­knapp­heit, hohe Grund­stücks­preise, der wach­sende Bedarf an Last-Mile-Stand­or­ten sowie die stei­gende Bedeu­tung nach­hal­ti­ger Bau­weise. Nach­frage wird vor allem aus den Berei­chen E‑Commerce, Kon­trakt­lo­gis­tik, Phar­ma­lo­gis­tik,
(Fach-)Großhandel sowie Pro­duk­tion und Hand­werk erwartet.

Wäh­rend Pro­jekt­ent­wick­ler und Bau­un­ter­neh­men Multi-Level-Pro­jek­ten größ­ten­teils posi­tiv gegen­über ein­ge­stellt sind und ihre Ent­wick­lung vor­an­trei­ben wol­len, wird die Ein­stel­lung der Bau­auf­sichts­be­hör­den, Inves­to­ren und Finan­zie­rern von den Befrag­ten aller­dings eher skep­tisch oder ableh­nend ein­ge­schätzt. Als größte Hemm­nisse wer­den die hohen Kos­ten und die geringe Ren­ta­bi­li­tät, die Unsi­cher­heit bezüg­lich der Dritt­ver­wend­bar­keit, die feh­len­den Erfah­run­gen bei der Umset­zung sowie das bis­her eher geringe Inter­esse und die Vor­be­halte von Inves­to­ren und Nut­zern gesehen.

„Multi-Level-Logis­tik bie­tet einige Poten­ziale, ist in Deutsch­land aber noch eine Aus­nah­me­erschei­nung. Unsere ers­ten Ergeb­nisse zei­gen, dass die Vor­teile durch­aus wahr­ge­nom­men wer­den, decken aber auch Vor­be­halte auf. Ins­be­son­dere fehlt es bis­her an ein­heit­li­chen Bau­stan­dards und kla­ren Richt­li­nien für Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren. Diese Hemm­nisse ana­ly­sie­ren wir wei­ter und erar­bei­ten in den kom­men­den For­schungs­schrit­ten Lösungs­wege, die bereits in die erste Stu­die ein­flie­ßen und auf denen die zweite auf­baut“, so Dr.-Ing. Roland Busch, Lehr­stuhl Öko­no­mie des Pla­nens und Bau­ens der Ber­gi­schen Uni­ver­si­tät Wuppertal.

Detail­lierte Wir­kungs­ana­ly­sen und kon­krete Lösungswege

Der Bear­bei­tungs­zeit­raum der zwei­ten Stu­die ist von Juni 2026 bis Sep­tem­ber 2028 ange­setzt. In ihr möch­ten die For­schen­den unter ande­rem eine Typi­sie­rung für mehr­ge­schos­sige Logis­tik­im­mo­bi­lien erstel­len, die Multi-Level-Logis­tik­im­mo­bi­lien Euro­pas kar­tie­ren sowie Best-Prac­tice-Fall­stu­dien zu Pro­jek­ten und kom­mu­na­len Pla­nungs- und Geneh­mi­gungs­an­sät­zen durch­füh­ren. Außer­dem unter­su­chen sie in Wir­kungs­ana­ly­sen die Poten­ziale zur Redu­zie­rung der Flä­chen­in­an­spruch­nahme und die Effekte auf den Verkehr.

„Vor dem Hin­ter­grund der stei­gen­den Grund­stücks­preise, des Flä­chen­man­gels für Logis­tik in Bal­lungs­räu­men und des Ziels der Bun­des­re­gie­rung, den Flä­chen­ver­brauch bis 2030 auf unter 30 ha pro Tag zu sen­ken, ist Multi-Level-Logis­tik ein hoch­span­nen­des und pra­xis­re­le­van­tes For­schungs­feld. Mit den kom­men­den Logix Stu­dien zu die­sem Thema ana­ly­sie­ren wir den Ist-Zustand, zei­gen Poten­ziale auf und prü­fen Wege, wie diese kon­kret rea­li­siert wer­den kön­nen“, so Dr. Malte-Maria Mün­chow, Spre­cher und Vor­stand der Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien sowie Head of Logi­stics Stra­tegy bei Deka Immo­bi­lien Investment.

Die Stu­die wird unter­stützt von der Baye­ri­schen Lan­des­bank, der GSE Deutsch­land GmbH, der MLP Ger­many Manage­ment GmbH und der WISAG Faci­lity Manage­ment Logis­tik GmbH & Co. KG.

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Digi­tal Road­show: Bau­aka­da­mie stellt NEO Logi­stics Impact Report vor

Digi­tal Road­show: Bau­aka­da­mie stellt NEO Logi­stics Impact Report vor

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Die BAUAKADEMIE Unter­neh­mens­gruppe, ein An-Insti­tut der Ber­li­ner Hoch­schule für Tech­nik, stellt in meh­re­ren Online-Ter­mi­nen ihren Markt­be­richt „NEO Logi­stics Impact Report 2025/26“ vor. Im Mit­tel­punkt ste­hen aktu­elle Kosten‑, Ener­gie- und Nach­hal­tig­keits­kenn­zah­len von Logis­tik­im­mo­bi­lien in Deutsch­land, die die For­schen­den erho­ben haben. Für den Markt­be­richt ana­ly­sier­ten sie rund 250 Logis­tik­hal­len mit ins­ge­samt ca. 9 Mio. m² Brutto-Grundfläche.

Ein zen­tra­les Ergeb­nis des Reports sind die ste­tig stei­gen­den Betriebs­kos­ten – zurück­zu­füh­ren ins­be­son­dere auf einen Anstieg in den Aus­ga­ben für Instand­set­zung sowie auf die Ver­si­che­rungs­kos­ten, die in den letz­ten Jah­ren zuge­nom­men haben. Dar­über hin­aus zeigt der Bericht einen hohen Hand­lungs­be­darf hin­sicht­lich klima- und umwelt­scho­nen­der Aus­stat­tung sowie nach­hal­ti­gem Betrieb auf. So erzeu­gen 94 % der Daten­lie­fe­ran­ten ihre Wärme noch mit­tels fos­si­ler Brenn­stoffe. Dar­über hin­aus lie­gen die durch­schnitt­li­chen CO2-Emis­sio­nen der Hal­len noch über den Ziel­wer­ten des CRREM-Pfads (Car­bon Risk Real Estate Moni­tor), der beschreibt, wel­che maxi­ma­len Emis­si­ons­werte Gebäude ein­hal­ten soll­ten, um die Kli­ma­ziele des Pari­ser Abkom­mens zu erreichen.

In der „Digi­tal Road­show“ führt die BAUAKADEMIE durch die Metho­di­ken sowie die Ergeb­nisse des Reports und fasst seine zen­tra­len Aus­sa­gen zusam­men. Die Mee­tings fin­den zu fol­gen­den Ter­mi­nen online statt:

  • Frei­tag, den 12. Juni 2026, 9 bis 10 Uhr
  • Frei­tag, den 26. Juni 2026, 9 bis 10 Uhr
  • Diens­tag, den 7. Juli 2026, 9 bis 10 Uhr

Zur Anmel­dung.

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