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Autor: Nicole Weikmann

Four Parx WiredScore Dreieich außen

Trend­ra­dar: Konnektivität

Von der Logis­tik­halle zur digi­ta­len Betriebsplattform

Warum digi­tale Kon­nek­ti­vi­tät zum neuen Stan­dard für Logis­tik­im­mo­bi­lien wird.

Four Parx WiredScore Mach2

Four Parx Air­port in Drei­eich, eines der ers­ten WiredS­core zer­ti­fi­zier­ten Gebäude Deutschlands.

Autoren: Sebas­tian Kohts, Geschäfts­füh­rer bei WiredS­core und Sebas­tian Krä­mer, Head of Pro­ject Manage­ment | Mana­ging Direc­tor bei FOUR PARX

Der tech­no­lo­gi­sche Wan­del in der Logistikimmobilie

Tech­no­lo­gie ent­wi­ckelt sich heute schnel­ler, als Gebäude geplant wer­den. In kaum einem Seg­ment ist diese Lücke so sicht­bar wie bei Indus­trie- und Logis­tik­im­mo­bi­lien. Über viele Jahre haben sich die zen­tra­len Bewer­tungs­kri­te­rien kaum ver­än­dert: Lage, Andie­nung, Hal­len­höhe, Ram­pen, Boden­last, Stell­plätze und Erreich­bar­keit. Diese Kri­te­rien blei­ben wich­tig, rei­chen aber nicht mehr aus.

Denn viele Pro­zesse, die heute in einer Halle statt­fin­den, sind auf sta­bile digi­tale Infra­struk­tur ange­wie­sen. Das beginnt bei ein­fa­chen Hand­scan­nern und mobi­len End­ge­rä­ten. Es reicht über Warehouse-Manage­ment-Sys­teme, Cloud-Anwen­dun­gen und digi­tale Zugangs­kon­trolle bis hin zu auto­ma­ti­sier­ter Kenn­zei­chen­er­ken­nung, Tele­ma­tik, Robo­tik und daten­ba­sier­ter Verbrauchsmessung.

Damit ver­schiebt sich die Frage, die Eigen­tü­mer und Ent­wick­ler beant­wor­ten müs­sen. Es geht nicht mehr nur darum, ob eine Immo­bi­lie bau­lich funk­tio­niert. Es geht darum, ob sie den digi­ta­len Betrieb ihrer Nut­zer tra­gen kann.

Diese Ent­wick­lung ist der Grund, warum WiredS­core digi­tale Kon­nek­ti­vi­tät und tech­no­lo­gi­sche Bereit­schaft von Gebäu­den bewer­tet. Im Indus­trie- und Logis­tik­sek­tor ist der Bedarf beson­ders hoch, weil digi­tale Infra­struk­tur dort unmit­tel­bar in ope­ra­tive Leis­tung über­setzt wird.

Trendradar WiredScore Four Parx Statistiken

  Quel­len: WiredS­core & Ana­ly­tiqa, Erics­son Mobi­lity Report Press Release

Der stra­te­gi­sche Shift

  • Vom Stand­ort­vor­teil zum Infra­struk­tur­vor­teil: Lage bleibt Basis, Kon­nek­ti­vi­tät wird Differenzierung.
  • Vom Mie­ter­aus­bau­pro­blem zur Eigen­tü­mer­auf­gabe: Day-One-Con­nec­ti­vity redu­ziert Rei­bung in Ver­mie­tung und Betrieb.
  • Von Tech­nik­fea­tures zur Fähig­keit: Nicht jede Tech­no­lo­gie muss ein­ge­baut sein, aber die Immo­bi­lie muss auf neue Tech­no­lo­gien vor­be­rei­tet sein.
  • Von Nach­hal­tig­keits­am­bi­tion zu Steu­er­bar­keit: Ver­brauchs­da­ten, Smart Meter­ing und Ener­gie­inte­gra­tion brau­chen digi­tale Grundlagen.

Digi­tale Kon­nek­ti­vi­tät wird zur Vermietungschance

Wäh­rend der Pan­de­mie war die Nach­frage nach Indus­trie- und Logis­tik­flä­chen so hoch, dass viele Ein­hei­ten auch ohne beson­dere Dif­fe­ren­zie­rung ver­mie­tet wer­den konn­ten. Die­ses Umfeld hat sich ver­än­dert. Die Ver­mie­tungs­märkte sind selek­ti­ver gewor­den, Nut­zer prü­fen genauer, und die Anfor­de­run­gen an die Betriebs­fä­hig­keit einer Flä­che steigen.

Zuver­läs­sige Kon­nek­ti­vi­tät erwei­tert den Kreis poten­zi­el­ler Nut­zer. Ein Unter­neh­men, das auto­ma­ti­sierte Pro­zesse nutzt, mobile End­ge­räte ein­setzt oder seine Lager­pro­zesse cloud­ba­siert steu­ert, kann eine Flä­che ohne belast­bare digi­tale Infra­struk­tur nicht ohne wei­te­res akti­vie­ren. Für sol­che Nut­zer ist Kon­nek­ti­vi­tät kein Kom­fort­merk­mal. Sie ist eine Vor­aus­set­zung für den Betrieb.

Ein Bei­spiel ist der kabel­ge­bun­dene Inter­net­an­schluss, ins­be­son­dere die Ver­füg­bar­keits­ab­frage bei den Netz­be­trei­bern und die ent­spre­chen­den Kabel­tras­sen und Tech­nik­flä­chen. In vie­len Pro­jek­ten wird er erst orga­ni­siert, nach­dem ein Miet­ver­trag abge­schlos­sen ist. Das kann funk­tio­nie­ren, solange der Nut­zer Zeit hat. Es wird aber zum Risiko, wenn die Flä­che schnell pro­duk­tiv wer­den muss. Wer dem Nut­zer nicht zusi­chern kann, dass er ab Tag eins online ist, ver­schiebt ein tech­ni­sches Pro­blem in die Ver­mie­tung. Auch wenn der Mie­ter den end­gül­ti­gen Inter­net­ver­trag abschließt, Ver­mie­ter bzw. Pro­jekt­ent­wick­ler kön­nen die­sen Pro­zess durch geeig­nete infra­struk­tu­relle Maß­nah­men und pro­ak­ti­ves Han­deln ver­ein­fa­chen und beschleunigen.

Für Eigen­tü­mer liegt darin eine kon­krete Chance. Wer die digi­ta­len Grund­la­gen vorab klärt, redu­ziert Rei­bung im Ver­mie­tungs­pro­zess, beschleu­nigt die Inbe­trieb­nahme und ver­bes­sert die Aus­gangs­po­si­tion in der Nut­zer­an­spra­che. Gerade in einem Markt, in dem Miet­in­ter­es­sen­ten Alter­na­ti­ven ver­glei­chen, kann das den Unter­schied machen.

Trendradar WiredScore Four Parx These

Geschwin­dig­keit ist der neue Druck auf Gebäude

Gebäu­de­zy­klen und Tech­no­lo­gie­zy­klen lau­fen aus­ein­an­der. Immo­bi­lien wer­den für Jahr­zehnte geplant. Tech­no­lo­gien ver­än­dern Nut­zer­pro­zesse in weni­gen Jah­ren, teil­weise in Mona­ten. Das Tele­fon brauchte 73 Jahre bis 5% der deut­schen Haus­halte es nutz­ten, das Mobil­te­le­fon 9 Jahre, das World Wide Web 4 Jahre, Face­book 3 Jahre. Bei ChatGPT waren es gerade nur rund 4 Monate (Quelle: Inno­va­tion Insti­tut 2011 und CAIS Meinungsmonitor).

Für Logis­tik­im­mo­bi­lien ist diese Beschleu­ni­gung kein abs­trak­tes Inno­va­ti­ons­thema. Sie ent­schei­det dar­über, ob ein Gebäude in 5, 10 oder 15 Jah­ren noch mit Nut­zer­pro­zes­sen kom­pa­ti­bel ist. KI, IoT, auto­nome mobile Robo­ter, Cloud-basierte Warehouse-Manage­ment-Sys­teme und smarte Ener­gie­infra­struk­tur wer­den nicht auf einen Schlag kom­men. Sie wer­den Schritt für Schritt in den ope­ra­ti­ven All­tag ein­zie­hen. Somit gilt, wer heute nur für den aktu­el­len Nut­zer­be­darf plant, plant zu kurz.

Trendradar WiredScore Four Parx Statement Krämer

Das Pra­xis­bei­spiel: Four Parx Air­port in Dreieich

Vor die­sem Hin­ter­grund ist Four Parx Air­port in Drei­eich ein rele­van­tes Bei­spiel. Das Objekt in Drei­eich zählt zu den ers­ten WiredS­core zer­ti­fi­zier­ten Logis­tik­ge­bäu­den Deutsch­lands und hat die WiredS­core Pla­tin-Zer­ti­fi­zie­rung erhalten.

Four Parx WiredScore Dreieich innen

  Four Parx Air­port in Drei­eich, Innenaufnahme.

Das Pro­jekt liegt im süd­li­chen Rhein-Main-Gebiet, in Drei­eich, mit schnel­ler Anbin­dung an den Flug­ha­fen Frank­furt, die Cargo City Süd, die A5, die A3 und die B44. Die Nut­zung ist bewusst breit ange­legt: Logis­tik, Pro­duk­tion, Che­mie, Pharma, E‑Commerce, Lebens­mit­tel, Elektronik.

Die WiredS­core Zer­ti­fi­zie­rung des Objekts macht sicht­bar, wel­che digi­ta­len Grund­la­gen bereits vor­han­den sind und wo ein Gebäude wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den kann. Geprüft wurde unter anderem:

  • Inter­net­an­schluss: Glas­fa­ser ist mög­lich und bereits in Betrieb genom­men, meh­rere Inter­net Ser­vice Pro­vi­der sind ver­füg­bar, ein red­un­dan­ter Haus­an­schluss für aus­fall­si­che­res Inter­net ist vor­han­den, es gibt einen sepa­ra­ten Haus­an­schluss­raum und der Inter­net­an­schluss ist bereits in Betrieb. 
  • Ser­ver­raum: Der Raum ist sepa­rat und exklu­siv sowie red­un­dant kli­ma­ti­siert, für den Fall, dass eins der Geräte ausfällt. 
  • Kabel­wege: Die Kapa­zi­tät der Kabel­wege ist vor­han­den. Red­un­dante Kabel­wege sind nur teil­weise vor­han­den, kön­nen aber nach­ge­rüs­tet werden. 
  • Ver­brauchs­mes­sung: Digi­tale Mes­sung für Ener­gie und Was­ser ist vor­han­den. Ein Ener­gie­ma­nage­ment­sys­tem ist aktu­ell nicht vor­han­den, wird aber in Abstim­mung mit dem zukünf­ti­gen Eigen­tü­mer des Objekts installiert. 
  • Lade­sta­tio­nen: Lade­punkte sind vor­han­den und mit der PV-Anlage ver­bun­den. LKW-Lade­sta­tio­nen sind nicht aktu­ell vor­han­den. Die Strom­netz­an­bin­dung hätte aber zusätz­li­che Kapa­zi­tät, die hier­für genutzt wer­den könnte, sofern es ein Mie­ter fordert.

Trendradar WiredScore Four Parx Statement Kohts

Die Kon­se­quenz für Eigen­tü­mer und Entwickler

Für Eigen­tü­mer, Ent­wick­ler und Inves­to­ren erge­ben sich aus die­ser Ent­wick­lung fünf klare Handlungsfelder:

  1. Frü­her pla­nen – Digi­tale Infra­struk­tur gehört in die frühe Pro­jekt­pla­nung. Wer erst nach Miet­ver­trags­ab­schluss über Glas­fa­ser, Mobil­funk, Tech­nik­räume und Kabel­wege spricht, ver­schiebt Risi­ken in den Vermietungsprozess. 
  2. Anschluss­fä­hig­keit vor Aus­stat­tung – Das Ziel ist nicht maxi­male Tech­no­lo­gie pro Qua­drat­me­ter. Das Ziel ist maxi­male optio­nale Nutz­bar­keit pro inves­tier­tem Euro. 
  3. Digi­tale Kon­nek­ti­vi­tät ver­mark­ten – Wenn Nut­zer in weni­gen Wochen pro­duk­tiv wer­den wol­len, wird sofor­tige digi­tale Betriebs­be­reit­schaft zum Differenzierungsmerkmal. 
  4. Zer­ti­fi­zie­rung zur Qua­li­täts­si­che­rung nut­zen – Eine Zer­ti­fi­zie­rung ist ein Ver­gleichs­maß­stab, eine Road­map und ein Instru­ment, um digi­tale Qua­li­tät im Markt glaub­wür­dig zu kommunizieren.

Zukunfts­fä­hige Logis­tik­im­mo­bi­lien müs­sen nicht jede Tech­no­lo­gie von mor­gen heute ein­ge­baut haben. Das wäre teuer, inef­fi­zi­ent und ange­sichts hete­ro­ge­ner Nut­zer­pro­file oft falsch. Sie müs­sen aber vor­be­rei­tet sein: auf mehr Daten, mehr Auto­ma­ti­sie­rung, mehr mobile Anwen­dun­gen, mehr Trans­pa­renz und schnel­lere Innovationszyklen.

Die Zukunft der Logis­tik­halle liegt des­halb nicht nur in Qua­drat­me­tern. Sie liegt in ihrer Fähig­keit, Betrieb mög­lich zu machen.

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FOUR PARX Mach2

Logix Initia­tive gibt Stu­die zu Multi-Level-Logis­tik­im­mo­bi­lien in Auftrag

Logix Initia­tive gibt Stu­die zu Multi-Level-Logis­tik­im­mo­bi­lien in Auftrag

FOUR PARX Mach2

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) lässt in einer zwei­tei­li­gen Stu­die die Poten­ziale von Multi-Level-Logis­tik- und Gewer­be­im­mo­bi­lien in Deutsch­land und Europa, aktu­elle Hemm­nisse sowie Wege zu deren Besei­ti­gung unter­su­chen. Die wis­sen­schaft­li­che Lei­tung der Stu­die liegt bei Dr.-Ing. Roland Busch von der Ber­gi­schen Uni­ver­si­tät Wup­per­tal. Die erste Stu­die erscheint mit dem Titel „Multi-Level-Logis­tik. Flä­chen­ef­fi­zi­ente Logis­tik­lö­sun­gen im urba­nen Raum“ im Okto­ber 2026 zur Immo­bi­li­en­messe Expo Real, die zweite vor­aus­sicht­lich im Herbst 2028.

Erste Umfrage zeigt Rele­vanz und Hemmnisse

Die erste Publi­ka­tion umfasst eine Auf­be­rei­tung des aktu­el­len Dis­kus­si­ons­tan­des sowie die Ergeb­nisse meh­re­rer Erhe­bun­gen mit Exper­tin­nen und Exper­ten. Eine erste Online-Umfrage mit mehr als 100 Teil­neh­men­den aus den Projektentwickler‑, Bau‑, Fachplanungs‑, Nut­zer- und Inves­to­ren­seg­men­ten ist bereits abge­schlos­sen. Die Ergeb­nisse der Umfrage bestä­ti­gen die Rele­vanz des The­mas: Über 80 % der Befrag­ten haben sich bereits mit Multi-Level-Logis­tik-Kon­zep­ten beschäf­tigt, mehr als 100 sol­cher Pro­jekte könn­ten in Deutsch­land bis 2035 rea­li­siert wer­den. Trei­bende Fak­to­ren sind die Flä­chen­knapp­heit, hohe Grund­stücks­preise, der wach­sende Bedarf an Last-Mile-Stand­or­ten sowie die stei­gende Bedeu­tung nach­hal­ti­ger Bau­weise. Nach­frage wird vor allem aus den Berei­chen E‑Commerce, Kon­trakt­lo­gis­tik, Phar­ma­lo­gis­tik,
(Fach-)Großhandel sowie Pro­duk­tion und Hand­werk erwartet.

Wäh­rend Pro­jekt­ent­wick­ler und Bau­un­ter­neh­men Multi-Level-Pro­jek­ten größ­ten­teils posi­tiv gegen­über ein­ge­stellt sind und ihre Ent­wick­lung vor­an­trei­ben wol­len, wird die Ein­stel­lung der Bau­auf­sichts­be­hör­den, Inves­to­ren und Finan­zie­rern von den Befrag­ten aller­dings eher skep­tisch oder ableh­nend ein­ge­schätzt. Als größte Hemm­nisse wer­den die hohen Kos­ten und die geringe Ren­ta­bi­li­tät, die Unsi­cher­heit bezüg­lich der Dritt­ver­wend­bar­keit, die feh­len­den Erfah­run­gen bei der Umset­zung sowie das bis­her eher geringe Inter­esse und die Vor­be­halte von Inves­to­ren und Nut­zern gesehen.

„Multi-Level-Logis­tik bie­tet einige Poten­ziale, ist in Deutsch­land aber noch eine Aus­nah­me­erschei­nung. Unsere ers­ten Ergeb­nisse zei­gen, dass die Vor­teile durch­aus wahr­ge­nom­men wer­den, decken aber auch Vor­be­halte auf. Ins­be­son­dere fehlt es bis­her an ein­heit­li­chen Bau­stan­dards und kla­ren Richt­li­nien für Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren. Diese Hemm­nisse ana­ly­sie­ren wir wei­ter und erar­bei­ten in den kom­men­den For­schungs­schrit­ten Lösungs­wege, die bereits in die erste Stu­die ein­flie­ßen und auf denen die zweite auf­baut“, so Dr.-Ing. Roland Busch, Lehr­stuhl Öko­no­mie des Pla­nens und Bau­ens der Ber­gi­schen Uni­ver­si­tät Wuppertal.

Detail­lierte Wir­kungs­ana­ly­sen und kon­krete Lösungswege

Der Bear­bei­tungs­zeit­raum der zwei­ten Stu­die ist von Juni 2026 bis Sep­tem­ber 2028 ange­setzt. In ihr möch­ten die For­schen­den unter ande­rem eine Typi­sie­rung für mehr­ge­schos­sige Logis­tik­im­mo­bi­lien erstel­len, die Multi-Level-Logis­tik­im­mo­bi­lien Euro­pas kar­tie­ren sowie Best-Prac­tice-Fall­stu­dien zu Pro­jek­ten und kom­mu­na­len Pla­nungs- und Geneh­mi­gungs­an­sät­zen durch­füh­ren. Außer­dem unter­su­chen sie in Wir­kungs­ana­ly­sen die Poten­ziale zur Redu­zie­rung der Flä­chen­in­an­spruch­nahme und die Effekte auf den Verkehr.

„Vor dem Hin­ter­grund der stei­gen­den Grund­stücks­preise, des Flä­chen­man­gels für Logis­tik in Bal­lungs­räu­men und des Ziels der Bun­des­re­gie­rung, den Flä­chen­ver­brauch bis 2030 auf unter 30 ha pro Tag zu sen­ken, ist Multi-Level-Logis­tik ein hoch­span­nen­des und pra­xis­re­le­van­tes For­schungs­feld. Mit den kom­men­den Logix Stu­dien zu die­sem Thema ana­ly­sie­ren wir den Ist-Zustand, zei­gen Poten­ziale auf und prü­fen Wege, wie diese kon­kret rea­li­siert wer­den kön­nen“, so Dr. Malte-Maria Mün­chow, Spre­cher und Vor­stand der Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien sowie Head of Logi­stics Stra­tegy bei Deka Immo­bi­lien Investment.

Die Stu­die wird unter­stützt von der Baye­ri­schen Lan­des­bank, der GSE Deutsch­land GmbH, der MLP Ger­many Manage­ment GmbH und der WISAG Faci­lity Manage­ment Logis­tik GmbH & Co. KG.

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Digi­tal Road­show: Bau­aka­da­mie stellt NEO Logi­stics Impact Report vor

Digi­tal Road­show: Bau­aka­da­mie stellt NEO Logi­stics Impact Report vor

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Die BAUAKADEMIE Unter­neh­mens­gruppe, ein An-Insti­tut der Ber­li­ner Hoch­schule für Tech­nik, stellt in meh­re­ren Online-Ter­mi­nen ihren Markt­be­richt „NEO Logi­stics Impact Report 2025/26“ vor. Im Mit­tel­punkt ste­hen aktu­elle Kosten‑, Ener­gie- und Nach­hal­tig­keits­kenn­zah­len von Logis­tik­im­mo­bi­lien in Deutsch­land, die die For­schen­den erho­ben haben. Für den Markt­be­richt ana­ly­sier­ten sie rund 250 Logis­tik­hal­len mit ins­ge­samt ca. 9 Mio. m² Brutto-Grundfläche.

Ein zen­tra­les Ergeb­nis des Reports sind die ste­tig stei­gen­den Betriebs­kos­ten – zurück­zu­füh­ren ins­be­son­dere auf einen Anstieg in den Aus­ga­ben für Instand­set­zung sowie auf die Ver­si­che­rungs­kos­ten, die in den letz­ten Jah­ren zuge­nom­men haben. Dar­über hin­aus zeigt der Bericht einen hohen Hand­lungs­be­darf hin­sicht­lich klima- und umwelt­scho­nen­der Aus­stat­tung sowie nach­hal­ti­gem Betrieb auf. So erzeu­gen 94 % der Daten­lie­fe­ran­ten ihre Wärme noch mit­tels fos­si­ler Brenn­stoffe. Dar­über hin­aus lie­gen die durch­schnitt­li­chen CO2-Emis­sio­nen der Hal­len noch über den Ziel­wer­ten des CRREM-Pfads (Car­bon Risk Real Estate Moni­tor), der beschreibt, wel­che maxi­ma­len Emis­si­ons­werte Gebäude ein­hal­ten soll­ten, um die Kli­ma­ziele des Pari­ser Abkom­mens zu erreichen.

In der „Digi­tal Road­show“ führt die BAUAKADEMIE durch die Metho­di­ken sowie die Ergeb­nisse des Reports und fasst seine zen­tra­len Aus­sa­gen zusam­men. Die Mee­tings fin­den zu fol­gen­den Ter­mi­nen online statt:

  • Frei­tag, den 12. Juni 2026, 9 bis 10 Uhr
  • Frei­tag, den 26. Juni 2026, 9 bis 10 Uhr
  • Diens­tag, den 7. Juli 2026, 9 bis 10 Uhr

Zur Anmel­dung.

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Trend­ra­dar: Nachhaltigkeits-Reporting

Maß­nah­men zum trans­pa­ren­ten Nach­hal­tig­keits-Report­ing auf Portfolio-Ebene

Foto Trendradar Nachhaltigkeits-Reporting

Autor: Stef­fen Wal­vius – Energy and Sus­taina­bi­lity Lea­der bei Euro­pean Green Logi­stics Space

Die Reform der SFDR-Richt­li­nien der EU („Sus­tainable Finance Dis­clo­sure Regu­la­tion“) könnte end­lich die wah­ren „Green Lea­ders“ aner­ken­nen – sofern wir sie mit einer ehr­li­chen, trans­for­ma­ti­ons­ori­en­tier­ten Bericht­erstat­tung kom­bi­nie­ren. Eine Logis­tik­im­mo­bi­lien-Per­spek­tive auf Port­fo­lio-Optik, Lebens­zy­klus-Emis­sio­nen (Whole-Life Car­bon) und die Report­ing-Lösun­gen, die echte Trans­for­ma­tion belohnen.

Wich­ti­ger Hin­weis: SFDR 2.0 ist noch ein Vor­schlag und muss den EU-Gesetz­ge­bungs­pro­zess durch­lau­fen; Markt­ana­ly­sen deu­ten auf eine mehr­jäh­rige Über­gangs­phase von der Ver­ab­schie­dung bis zur Anwen­dung hin. (Stand: April 2026)

Jah­re­lang schuf das euro­päi­sche Offen­le­gungs­re­gime ein Para­do­xon: Stra­te­gien, die die här­teste Dekar­bo­ni­sie­rungs­ar­beit leis­ten – näm­lich der Erwerb „brau­ner“, nicht kon­for­mer Assets und deren ener­ge­ti­sche Ver­bes­se­rung – hat­ten Schwie­rig­kei­ten, sich als „grün“ zu prä­sen­tie­ren. Der SFDR‑2.0‑Vorschlag der Euro­päi­schen Kom­mis­sion führt nun eine Pro­dukt­ka­te­go­rie für Tran­si­tion ein. Diese ist für Fonds gedacht, die in Ver­mö­gens­werte inves­tie­ren, die noch nicht nach­hal­tig sind, sich aber auf einem glaub­wür­di­gen Pfad befin­den. Falls dies ver­ab­schie­det wird, erhiel­ten trans­for­ma­ti­ons­ori­en­tierte Immo­bi­li­en­stra­te­gien ein kla­re­res Fun­da­ment, und die Ver­wir­rung durch die fak­ti­sche Label-Nut­zung von Arti­kel 8/9 würde reduziert.

Die Illu­sion des Portfolio-Fortschritts

Logis­tik­in­ves­to­ren berich­ten stolz über stei­gende Zer­ti­fi­zie­rungs­quo­ten, LED-Abde­ckung, Pho­to­vol­taik-Kapa­zi­tä­ten und redu­zierte Port­fo­li­o­emis­sio­nen. Dies sind legi­time Kenn­zah­len, doch sie kön­nen die Asset-Rota­tion mas­kie­ren. Oft wer­den emit­tie­rende Gebäude ver­kauft und „grüne“ hin­zu­ge­kauft, anstatt die Effi­zi­enz im tat­säch­li­chen Bestand zu stei­gern. Das Ergeb­nis: Die KPIs ver­bes­sern sich, wäh­rend die sys­tem­wei­ten Emis­sio­nen sta­gnie­ren, da die „brau­nen“ Assets unter ande­ren Eigen­tü­mern im Bestand verbleiben.

Sanie­rung statt Ersatz: Die Auf­gabe in der deut­schen Logistik

Der Gebäu­de­be­stand in der EU und Deutsch­land ist alt und lang­le­big. Etwa 85 % des Bestands wurde vor 2001 gebaut, und ein Groß­teil wird auch 2050 noch ste­hen; die Sanie­rungs­rate bleibt jedoch gering. In der Logis­tik sind rund 61 % der euro­päi­schen Lager­häu­ser älter als zehn Jahre. Das bedeu­tet: Der Logis­tik-Fuß­ab­druck von 2050 ist bereits weit­ge­hend gebaut und benö­tigt eine Trans­for­ma­tion, keine reine Selektion.

Whole-Life Car­bon: Warum „Neu“ nicht immer „Grü­ner“ ist

Abriss und Neu­bau ver­ur­sa­chen hohe ver­kör­perte Emis­sio­nen (Embo­died Car­bon). Ein Neu­bau sieht in ope­ra­ti­ven Metri­ken oft sau­be­rer aus, doch die ganz­heit­li­che CO₂-Bilanz ist über Jahre hin­weg schlech­ter als bei einer Sanie­rung. Fach­gre­mien beto­nen, dass der Erhalt von Struk­tu­ren meist die emis­si­ons­är­mere Wahl ist. Um dies sicht­bar zu machen, ist eine expli­zite Lebens­zy­klus-Bericht­erstat­tung (ope­ra­tiv + ver­kör­pert) erforderlich.

Von Kenn­zah­len zu ech­tem Fortschritt

Um ech­ten Wan­del von rein rech­ne­ri­schen Ver­bes­se­run­gen zu unter­schei­den, muss Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung zei­gen, was sich tat­säch­lich im Bestand ver­än­dert. Dazu gehört, echte Ver­bes­se­run­gen bestehen­der Gebäude von Port­fo­lio-Umschich­tun­gen zu unter­schei­den, Fort­schritte auf Gebäu­de­ebene sicht­bar zu machen statt nur agg­re­gierte Kenn­zah­len zu berich­ten und den Kli­ma­nut­zen der Auf­wer­tung bestehen­der Gebäude anzu­er­ken­nen. Wenn Bericht­erstat­tung abbil­det, wie sich Gebäude im Laufe der Zeit von inef­fi­zi­ent zu effi­zi­ent ent­wi­ckeln und nicht nur, wie „grün“ ein Port­fo­lio heute erscheint, wird Trans­for­ma­tion nach­voll­zieh­bar und vergleichbar.

Warum das für Labels und Namen zählt

Die neue SFDR-Kate­go­rie würde es ermög­li­chen, Brown-to-Green-Pro­dukte klar zu kenn­zeich­nen. Gleich­zei­tig for­dern die ESMA-Leit­li­nien, dass Fonds­na­men die tat­säch­li­che Stra­te­gie wider­spie­geln, was ein wich­ti­ges Instru­ment gegen Green­wa­shing ist.

Unsere Anwen­dung bei EGLS

Bei der Euro­pean Green Logi­stics Space (EGLS) suchen wir gezielt nach „gestran­de­ten“ Assets, um diese gemein­sam mit den Mie­tern zu trans­for­mie­ren. Wir mes­sen unse­ren Erfolg am Like-for-Like-Fort­schritt, WLC pro m² und dem EPC-Farb­wech­sel. Wir lau­fen nicht vor pro­ble­ma­ti­schen Gebäu­den davon – wir über­neh­men Ver­ant­wor­tung für sie.

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dialogix 5 Cover

Fünfte Aus­gabe des Kom­mu­nal­ma­ga­zins dia­lo­gix erschienen

Fünfte Aus­gabe des Kom­mu­nal­ma­ga­zins dia­lo­gix erschienen

dialogix 5 Cover

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) ver­öf­fent­licht die fünfte Aus­gabe ihres Kom­mu­nal­ma­ga­zins dia­lo­gix. Das Maga­zin infor­miert kom­mu­nale Ent­schei­dungs­trä­ger über aktu­elle The­men der Logis­tik­im­mo­bi­li­en­bran­che sowie über die Vor­züge von Logis­tik­an­sied­lun­gen für Kom­mu­nen. Schwer­punkt­thema der neuen Aus­gabe ist die Rolle von Logis­tik­im­mo­bi­lien in der kom­mu­na­len E‑Mo­bi­li­täts- und Ladeinfrastruktur.

Wei­tere The­men in dem neuen Maga­zin sind etwa die Revi­ta­li­sie­rung von Brach­flä­chen, die Auf­rüs­tung bestehen­der Immo­bi­lien mit Pho­to­vol­taik sowie das Phä­no­men „Logi­stics Sprawl“, das beschreibt, dass sich Logis­tik­im­mo­bi­lien immer wei­ter an den äußers­ten Stadt­rand sowie in länd­li­che Gebiete ver­la­gern. Außer­dem gibt Alex­an­der Hand­schuh, Bei­geord­ne­ter und Spre­cher des Deut­schen Städte- und Gemein­de­bun­des, ein State­ment zu dem 500-Mrd.-Euro-Sondervermögen für Infra­struk­tur. Nicht zuletzt wer­den Lese­rin­nen und Leser über die Akti­vi­tä­ten der Logix Initia­tive und die bevor­ste­hen­den Events infor­miert, bei denen sie zum per­sön­li­chen Aus­tausch mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern von Logix ein­ge­la­den sind.

Die Logix Initia­tive hat das Maga­zin im Herbst 2024 ins Leben geru­fen, um mit ihm kom­mu­nale Ent­schei­dungs­trä­ger über die Vor­züge von Logis­tik­im­mo­bi­lien zu infor­mie­ren und eine Platt­form für den Dia­log zwi­schen ihnen und der Bran­che auf­zu­bauen. Dafür ver­sen­det die Initia­tive das Maga­zin an über 900 Land­räte, Kom­mu­nal­bü­ros, Wirt­schafts­för­de­run­gen und wei­tere kom­mu­nale Ent­schei­dungs­trä­ger in ganz Deutsch­land, außer­dem stellt sie es als digi­ta­len Down­load kos­ten­los auf ihrer Web­site zur Ver­fü­gung. Die nächste Aus­gabe des Maga­zins erscheint vor­aus­sicht­lich die­sen Juli.

Hier gelan­gen Sie zum kos­ten­lo­sen Down­load des dia­lo­gix Maga­zins. Die Print­ver­sion wird an kom­mu­nale Ent­schei­dungs­trä­ger, Part­ner der Logix Initia­tive und wei­tere Inter­es­sierte versendet.

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Buch Zukunft Deutschland

Logix im Zukunfts­buch „Stand­ort Deutsch­land“ der Messe München

Logix im Zukunfts­buch „Stand­ort Deutsch­land“ der Messe München

Buch Zukunft Deutschland

Die Messe Mün­chen hat gemein­sam mit dem Netz­werk Frauen Ver­bin­den und dem Callwey Ver­lag das Zukunfts­buch „Stand­ort Deutsch­land“ her­aus­ge­ge­ben, das Akteure in den Mit­tel­punkt stellt, die die Schlüs­sel­in­dus­trien Deutsch­lands ver­än­dern und damit aktiv die Zukunft gestal­ten. In einem der 30 Por­traits stellt das Buch die Logix Initia­tive als maß­geb­li­chen Trei­ber der Logis­tik­im­mo­bi­li­en­bran­che vor, ver­tre­ten durch die Vor­stände und Grün­dungs­mit­glie­der Dr. Malte-Maria Mün­chow, Head of Logi­stics Stra­tegy bei Deka Immo­bi­lien Invest­ment, und Fran­cisco Bähr, Gesell­schaf­ter bei Four Parx.

Das Por­trait the­ma­ti­siert die Anfänge von Logix sowie den Grün­dungs­ge­dan­ken, durch Trans­pa­renz und offe­nen Aus­tausch im Inter­esse der gesam­ten Logis­tik­im­mo­bi­li­en­bran­che zu han­deln und ihr Image zu ver­bes­sern. Gleich­zei­tig zeigt der Text die Ent­wick­lung der Logis­tik­im­mo­bi­lie als Asset­klasse auf, die von 5 % Anteil am insti­tu­tio­nel­len Trans­ak­ti­ons­markt zum Zeit­punkt der Grün­dung der Initia­tive auf inzwi­schen 32 % – und damit zur stärks­ten Asset­klasse – gewach­sen ist.

In dem Buch fin­den sich wei­tere pro­mi­nente Namen der Logis­tik- und Immo­bi­li­en­bran­chen. Por­trä­tiert sind etwa Eve­lyn Palla mit ihrer Initia­tive „Zukunft Nah­ver­kehr“, Anja Knura und Robert Wall von Gold­beck mit inno­va­ti­ven Bau­pro­jek­ten sowie Chris­tina Thur­ner und Ingo Brauck­mann von dem Logis­tik­dienst­leis­ter Lox­xess, der den Ful­fill­ment­sek­tor vorantreibt.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zu dem Buch­pro­jekt fin­den Sie hier: https://www.frauen-verbinden.de/standort-deutschland

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DHBW Mannheim Logo

Neues Stu­di­en­an­ge­bot für Logis­tik­im­mo­bi­lien an der DHBW Mannheim

Neues Stu­di­en­an­ge­bot für Logis­tik­im­mo­bi­lien an der DHBW Mannheim

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Ab Sep­tem­ber 2026 erwei­tert die DHBW Mann­heim den Stu­di­en­gang BWL – Spe­di­tion, Trans­port, Logis­tik um die Ver­tie­fungs­op­tion „Logis­tik­im­mo­bi­lien und ‑stand­orte“. Damit ent­steht erst­mals in Deutsch­land eine spe­zia­li­sierte Stu­di­en­mög­lich­keit, die Logis­tik und Logis­tik­im­mo­bi­lien sys­te­ma­tisch mit­ein­an­der verbindet.

Logis­tik­im­mo­bi­lien haben sich in Deutsch­land in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zur stärks­ten Asset­klasse inner­halb der Gewer­be­im­mo­bi­lien ent­wi­ckelt, der Markt zählt zu den dyna­mischs­ten Seg­men­ten der Immo­bi­li­en­wirt­schaft. In den letz­ten zwei Jahr­zehn­ten ist das Flä­chen­vo­lu­men deut­lich gewach­sen. Hier­bei spie­len Logis­tik­im­mo­bi­lien heute eine wich­tige Rolle als Investitions‑, Pro­duk­ti­ons- und Wett­be­werbs­fak­tor für Indus­trie, Han­del und Logistikdienstleister.

Bis­her fehl­ten in Deutsch­land aka­de­mi­sche Aus­bil­dungs­an­ge­bote, die immo­bi­li­en­wirt­schaft­li­che Inhalte sys­te­ma­tisch mit logis­ti­schen Pro­zes­sen ver­knüp­fen. Fach­kräfte im Bereich Logis­tik­im­mo­bi­lien ver­fü­gen häu­fig über Qua­li­fi­ka­tio­nen aus angren­zen­den Dis­zi­pli­nen wie Immo­bi­li­en­öko­no­mie, Betriebs­wirt­schaft oder Finance. Eine eigen­stän­dige, klar abge­grenzte Aus­bil­dung an der Schnitt­stelle von Logis­tik, Immo­bi­lie und Nut­zer­an­for­de­run­gen war bis­lang kaum etabliert.

Die neue Ver­tie­fungs­op­tion an der DHBW Mann­heim greift diese The­men­fel­der auf. Im Rah­men des dua­len Stu­di­en­kon­zepts wer­den unter ande­rem Grund­la­gen, Funk­tio­nen und Anfor­de­run­gen von Logis­tik­im­mo­bi­lien behan­delt. Wei­tere Schwer­punkte lie­gen auf Logis­tik­stand­or­ten, Stand­ort­theo­rien, Stand­ort­ty­pen, Stand­ort­fak­to­ren und Stand­ort­ent­schei­dun­gen sowie auf Aspek­ten der Pro­jekt­ent­wick­lung, des Pro­jekt­ma­nage­ments, der Bewer­tung, der Finan­zie­rung und des Invest­ments von Logistikimmobilien.

Der Stu­di­en­gang rich­tet sich an Unter­neh­men ent­lang der gesam­ten Wert­schöp­fungs­kette von Logis­tik­im­mo­bi­lien, dar­un­ter Industrie‑, Han­dels- und Logis­tik­un­ter­neh­men, Pro­jekt­ent­wick­ler sowie Inves­to­ren, Ban­ken und Finanzierer.

Für Aus­bil­dungs­un­ter­neh­men eröff­net das duale Stu­di­en­an­ge­bot die Mög­lich­keit, Nach­wuchs­kräfte gezielt für ein wach­sen­des Markt­seg­ment zu qua­li­fi­zie­ren und pra­xis­nahe Stu­dien- und Pro­jekt­ar­bei­ten in betrieb­li­che Fra­ge­stel­lun­gen zu integrieren.

Für wei­tere Infor­ma­tio­nen wen­den Sie sich gerne an Herr Prof. Dr. Alex­an­der Nehm.

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Malte-Maria Münchow

Logix Initia­tive stellt Agenda für 2026 vor

Logix Initia­tive stellt Agenda für 2026 vor

Malte-Maria Münchow

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) plant zahl­rei­che Pro­jekte für das neue Jahr. Sie ver­öf­fent­licht neue Stu­dien und Publi­ka­tio­nen zu aktu­el­len The­men der Logis­tik­im­mo­bi­li­en­bran­che. Dar­über hin­aus sind ihre Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter auf allen rele­van­ten Mes­sen und Ver­an­stal­tun­gen der Bran­che prä­sent. In ihrem Wir­ken wird die Initia­tive von einem wach­sen­den Kreis an Koope­ra­ti­ons­part­ner und Spon­so­ren unterstützt.

For­schungs­ar­bei­ten und Publikationen

Für 2026 sind meh­rere neue Stu­dien in Arbeit. So wird im Früh­jahr der ESG-Leit­fa­den für Bestands­im­mo­bi­lien fer­tig­ge­stellt. Die­ser ist eine Fort­set­zung des von Logix in 2024 ver­öf­fent­lich­ten ESG-Leit­fa­dens für Neu­bau­ten. Im Bestands­leit­fa­den wird unter­sucht, wel­che Maß­nah­men zu einer ESG-kon­for­men Nut­zung von Bestands­im­mo­bi­lien bei­tra­gen, wel­cher finan­zi­elle Auf­wand erfor­der­lich ist und wo ein Refur­bish­ment nicht mehr wirt­schaft­lich ist. Zudem ist eine „Multi-Level“-Studie geplant, die die Poten­tiale mehr­stö­cki­ger Logis­tik- und Gewer­be­parks im deut­schen und euro­päi­schen Markt unter­sucht. Dar­über hin­aus ver­öf­fent­licht Logix als Online-For­mat unter dem Titel „Best Cases“ eine Zusam­men­stel­lung von Vor­zei­ge­lö­sun­gen- und Maß­nah­men an Logistikimmobilien.

Die Initia­tive ver­öf­fent­licht in die­sem Jahr außer­dem drei neue Aus­ga­ben des Kom­mu­nal­ma­ga­zins dia­lo­gix. dia­lo­gix för­dert den Aus­tausch und die Zusam­men­ar­beit zwi­schen den Kom­mu­nen und der Logis­tik­im­mo­bi­li­en­bran­che, indem es kom­mu­nale Ent­schei­dungs­trä­ger über die Vor­züge von Logis­tik­an­sied­lun­gen, aktu­elle Bran­chen­trends sowie die Tätig­kei­ten der Logix Initia­tive infor­miert. Das Maga­zin wird an rund 800 Kom­mu­nen und Land­kreise in Deutsch­land ver­schickt. Die erste Aus­gabe 2026 erscheint im März.

Fach­li­cher Aus­tausch mit Exper­tin­nen und Experten

Logix setzt sich für den Dia­log und den Aus­tausch zu aktu­el­len Ent­wick­lun­gen in der Bran­che ein. Ent­spre­chend neh­men Logix Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter 2026 an zahl­rei­chen Mes­sen, Kon­fe­ren­zen und Events teil. In Panels, Vor­trä­gen und wei­te­ren For­ma­ten geben sie Impulse und dis­ku­tie­ren zu Trends rund um Logis­tik­im­mo­bi­lien. Logix ist auf fol­gen­den Kon­fe­ren­zen prä­sent: „Euro­fo­rum Jah­res­ta­gung: Die Logis­tik-Immo­bi­lie“ in Köln am 27. und 28. Januar; Ramp One in Ham­burg am 14. April und Heuer Dia­log Jah­res­kon­gress Logis­tik­im­mo­bi­lien in Frank­furt am 16. und 17. Juni. Wei­ter­hin ist die Initia­tive ver­tre­ten auf den Immo­bi­li­en­fach­mes­sen Expo Real in Mün­chen (5. bis 7. Okto­ber) und der Buil­dinx in Dort­mund (17. bis 19. November). 

Die externe Kom­mu­ni­ka­tion wird die­ses Jahr um die ers­ten Pod­cast-Fol­gen von Logix erwei­tert. In der neuen Pod­cast-Reihe geben Logix Vor­stände und Bei­räte sowie wei­tere Exper­tin­nen und Exper­ten Ein­schät­zun­gen zu aktu­el­len Ent­wick­lun­gen und gewäh­ren anschau­li­che Ein­bli­cke in die Logis­tik­im­mo­bi­li­en­bran­che. Das neue For­mat ergänzt die fort­lau­fende PR- und Social Media Arbeit der Initiative.

„Wir freuen uns wie­der auf ein akti­ves Jahr, in dem wir wei­ter For­schung und Kom­mu­ni­ka­tion zu den wich­tigs­ten The­men unse­rer Bran­che betrei­ben sowie den Dia­log zwi­schen allen Betei­lig­ten för­dern wol­len. Gemein­sa­mes Ziel mit unse­ren Spon­so­ren und Part­nern ist es dabei, die Ansied­lung von Logis­tik- und Pro­duk­ti­ons­flä­chen sicher­zu­stel­len, die für den Wohl­stand in unse­rer Gesell­schaft essen­zi­ell sind“, sagt Dr. Malte-Maria Mün­chow, Spre­cher der Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) und Head of Logi­stics Stra­tegy bei Deka Immo­bi­lien Invest­ment.

Über sämt­li­che Akti­vi­tä­ten und Pro­jekte infor­miert die Initia­tive in ihrem News­let­ter und auf ihrem Lin­ke­dIn Pro­fil.

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Ausschnitt aus dem Cover des Logix Wimmelbuch "Meine Welt der Logistikimmobilien"

Logix Initia­tive zeigt mit Wim­mel­buch die bunte Welt der Logistikimmobilien

Logix Initia­tive zeigt mit Wim­mel­buch die bunte Welt der Logistikimmobilien

Cover des Logix Wimmelbuch

  • Kind­ge­rechte Dar­stel­lung von Logis­tik­an­sied­lungs­pro­zess, Ansied­lungs­ef­fek­ten und Versorgungsfunktion 
  • Zusam­men­ar­beit mit spe­zia­li­sier­tem Wim­mel­buch-Part­ner J.P. Bachem Verlag
  • Auch im Buch­han­del erhältlich

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) gibt seit Okto­ber 2025 das Wim­mel­buch „Meine Welt der Logis­tik­im­mo­bi­lien“ her­aus. Mit dem J.P. Bachem Ver­lag hat Logix für die Publi­ka­tion einen spe­zia­li­sier­ten Part­ner gefun­den, illus­triert wurde es vom erfah­re­nen Wim­mel­buch-Zeich­ner Heiko Wrusch, der bereits das „Wim­mel­buch der Logis­tik“ zeich­nete. Die Ent­wick­lung des Buchs erfolgte mit inhalt­li­cher Unter­stüt­zung von Uwe-Veres Homm, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter Risiko- und Stand­ort­ana­lyse der Arbeits­gruppe für Sup­ply Chain Ser­vices, Fraun­ho­fer IIS.

Die lie­be­voll gestal­tete Publi­ka­tion lädt Groß und Klein dazu ein, sich mit den Funk­tio­nen von Logis­tik­im­mo­bi­lien sowie dem Pro­zess einer Logis­tik­an­sied­lung inklu­sive der Her­aus­for­de­run­gen, Hür­den und Chan­cen für Städte und Gemein­den aus­ein­an­der­zu­set­zen. Auf acht Dop­pel­sei­ten stellt das Buch spie­le­risch und kind­ge­recht den gesam­ten Ent­wick­lungs­pro­zess einer Logis­tik­im­mo­bi­lie dar, ange­fan­gen bei der Stand­ort­wahl in Form einer Brach­flä­che. Neben Rück­bau, Ent­sor­gung sowie dem Umgang mit Alt­las­ten wer­den Aspekte wie Bür­ger­be­tei­li­gun­gen, Dia­log­for­mate, aber auch kom­mu­nale Wider­stände the­ma­ti­siert. Der Hoch­bau wird ebenso visua­li­siert wie die viel­fäl­ti­gen Pro­zesse im Inne­ren des Gebäu­des sowie die Rolle der Logis­tik für den kom­mu­na­len Stand­ort anhand ihrer Ver­sor­gungs­funk­tion mit wich­ti­gen Gütern des täg­li­chen Bedarfs.

Bild­lich dar­ge­stellt wer­den auch die Erfolgs­fak­to­ren gelun­ge­ner Logis­tik­an­sied­lungs­vor­ha­ben. Hierzu gehö­ren etwa die aktive Betei­li­gung aller Stake­hol­der, die Bereit­stel­lung von Flä­chen für die Wirt­schaft, die Ein­spei­sung von „grü­nem“ Strom in die Kom­mune, die Revi­ta­li­sie­rung von Brach­flä­chen mit einem moder­nen, nach­hal­tig errich­te­ten Neu­bau oder der Erhalt von Tei­len des Gebäu­de­be­stands mit His­to­rie. Sicht­bar wer­den dabei die posi­ti­ven Effekte der Immo­bi­lie auf die Gemeinde sowie das städ­ti­sche Erscheinungsbild. 

„Mit dem Logis­tik­im­mo­bi­lien-Wim­mel­buch geht die Logix Initia­tive einen neuen Weg. Es bringt Inhalte aus unse­ren Stu­dien und Publi­ka­tio­nen bild­haft und spie­le­risch auf den Punkt. Nun wird es über unsere Mit­glie­der an kom­mu­nale Ent­schei­dungs­trä­ger, Bür­ger und Inter­es­sierte abge­ge­ben. Über die Kin­der hof­fen wir auch die Erwach­se­nen anzu­spre­chen“, kom­men­tiert Dr. Malte-Maria Mün­chow, Spre­cher der Logix Initia­tive, Head of Logi­stics Stra­tegy, Deka Immo­bi­lien Invest­ment das Buchprojekt.

Das Wim­mel­buch ist auch im Buch­han­del erhält­lich und kann unter der ISBN-Num­mer: 978–3‑7616–3507‑0 bestellt werden.

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Delta Development gewinnt den Logix Award 2025

Logix Award geht an Delta Development

Logix Award geht an Delta Development

Delta Development gewinnt den Logix Award 2025

Das Levi Strauss & Co. Euro­pean Dis­tri­bu­tion Cen­ter des Pro­jekt­ent­wick­lers Delta Deve­lo­p­ment ist der Sie­ger des Logix Award 2025. Die Jury über­zeugte ins­be­son­dere die zukunfts­fä­hige Kom­bi­na­tion aus Kreis­lauf­wirt­schaft und CO2-Neu­tra­li­tät. Die Preis­ver­lei­hung fand am 6. Okto­ber im Rah­men der Expo Real in Mün­chen statt. Für den dies­jäh­ri­gen Wett­be­werb haben die Jury ins­ge­samt 27 Pro­jekte erreicht, ein neuer Rekord an Bewer­bun­gen, die das hohe Inter­esse an der Aus­zeich­nung unterstreichen. 

Die Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix) ver­gibt den Logix Award 2025 an Delta Deve­lo­p­ment für das Levi Strauss & Co. Euro­pean Dis­tri­bu­tion Cen­ter im nord­rhein-west­fä­li­schen Dors­ten. Die Aus­zeich­nung wurde am Abend des 6. Okto­ber, im fei­er­li­chen Rah­men auf der Immo­bi­li­en­fach­messe Expo Real, ver­lie­hen. Mit dem Award zeich­net Logix Immo­bi­li­en­ent­wick­lun­gen aus, die in beson­de­rem Maß den Ansprü­chen von Kom­mu­nen, Nut­zern und Inves­to­ren gerecht wer­den. Zudem wird berück­sich­tigt, wie die Pro­jekte städ­te­bau­li­che, öko­lo­gi­sche und soziale Aspekte inte­grie­ren. Von ins­ge­samt 27 Pro­jek­ten, die die Exper­ten­jury in 2025 erreicht haben, wur­den in einem ins­ge­samt drei­stu­fi­gen Bewer­bungs­ver­fah­ren sechs Fina­lis­ten nominiert.

Cradle-to-Cradle und Kli­ma­neu­tra­li­tät ausschlaggebend

Das Gewin­ner­pro­jekt ist die deutsch­land­weit erste Logis­tik­im­mo­bi­li­en­ent­wick­lung, die nach der Cradle-to-Cradle-Phi­lo­so­phie ent­stand. Hierzu wur­den u. a. Bau­stoffe und Mate­ria­lien, die im Zuge von Rück­bau­ar­bei­ten gewon­nen wur­den, wie­der­ver­wen­det.  Durch die Ver­mei­dung von CO₂-Emis­sion wäh­rend des Baus und im Betrieb stellt Delta Deve­lo­p­ment eine posi­tive Treib­haus­gas-Gesamt­bi­lanz über den gesam­ten Lebens­zy­klus der Immo­bi­lie sicher.  Die Bewer­tung erfolgte durch eine Lebens­zy­klus­ana­lyse (LCA) und wurde jüngst durch das inter­na­tio­nale For­schungs- und Bera­tungs­in­sti­tut EPEA bestä­tigt.  Die nach LEED-Pla­tin zer­ti­fi­zierte Immo­bi­lie umfasst eine Gebäu­de­flä­che von rund 73.000 m2 und wurde im Okto­ber 2023 fertiggestellt.

Eine Schlüs­sel­rolle für die Kli­ma­neu­tra­li­tät der Immo­bi­lie ist die Imple­men­tie­rung und Nut­zung von Geo­ther­mie und Pho­to­vol­taik (PV) zur Bereit­stel­lung der Energie‑, Wärme- und Käl­te­ver­sor­gung aus fos­sil­freien Quel­len. Dazu zäh­len eine PV-Anlage mit einer Leis­tung von 3,45 MWp in mit einem 1‑MW-Bat­te­rie­spei­cher, die in die­ser Kom­bi­na­tion eben­falls Neu­land in der Logis­tik­im­mo­bi­li­en­bran­che sind. Hinzu kom­men nach WELL-Pla­ti­num gestal­tete Arbeits­plätze unter Berück­sich­ti­gung der sozia­len Nach­hal­tig­keit sowie eine archi­tek­to­nisch attrak­tive Gestal­tung der Gebäudeaußenfläche. 

„Die Aus­zeich­nung für unser Dis­tri­bu­ti­ons­zen­trum für Levi’s freut uns sehr und ist eine große Ehre für das gesamte Team bei Delta Deve­lo­p­ment. Mit der Immo­bi­lie haben wir uns zum Ziel gesetzt, Neu­land im Bereich einer zukunfts­fä­hi­gen Pro­jekt­ent­wick­lung im Logis­tik­im­mo­bi­li­en­seg­ment zu betre­ten, mit Fokus auf die Wie­der­ver­wen­dung aller Bau­stoffe und einer kli­ma­neu­tra­len Ent­wick­lung. Wir bedan­ken uns bei der Jury, dass sie die­ses Enga­ge­ment mit dem Logix Award 2025 gewür­digt hat“, sagt Edwin Mei­jer­ink, CEO bei Delta Deve­lo­p­ment Ger­many.

Fina­lis­ten­feld: Hohe Maß­stäbe bei Klima- und Umweltschutz 

Trotz der her­aus­ra­gen­den Rolle des Gewin­ner­pro­jekts stan­den die Pro­jekte aller Fina­lis­ten im dies­jäh­ri­gen Wett­be­werb im Zei­chen von Klima- und Umwelt­schutz. Im Fokus stan­den eine res­sour­cen­scho­nende Bau­weise sowie die Ver­wen­dung fos­sil­freier Ener­gie­quel­len für eine CO2-neu­trale Strom- und Wär­me­ver­sor­gung. Auch der Aspekt der sozia­len Nach­hal­tig­keit wurde bei der Arbeits­platz­ge­stal­tung sowohl auf den Logis­tik- als auch den Büro­flä­chen bedacht. Zudem wurde dem Schutz der Bio­di­ver­si­tät Rech­nung getragen.

Die Fina­lis­ten-Pro­jekte waren:    

  • Frasers Pro­perty Indus­trial, The Tube, Düs­sel­dorf: Mit dem Pro­jekt setzte Frasers als ers­tes Unter­neh­men eine Revi­ta­li­sie­rung mit DGNB Gold-zer­ti­fi­zier­tem Rück­bau der Bestands­ge­bäude um. Hier lag der Schwer­punkt ins­be­son­dere auf dem loka­len Recy­cling von ca. 70.000 to Abbruch­ma­te­rial sowie 12.500 to Roh­ma­te­rial und den dadurch ver­mie­de­nen 6.000 LKW-Trans­por­ten. Der Neu­bau mit rund 77.000 m2 Gebäu­de­flä­che ent­stand nach hohen Nach­hal­tig­keits­stan­dards. Dazu zäh­len eine PV-Anlage mit einer Leis­tung von 6,7 MWp inklu­sive optio­na­lem Bat­te­rie­spei­cher für eine fos­sil­freie Ener­gie­ver­sor­gung sowie dem Ziel eines CO2-neu­tra­len Betriebs der Immo­bi­lie. Die neuen Flä­chen sind nach DGNB-Pla­tin zer­ti­fi­ziert.  
  • Group7, Dienst­leis­tungs­zen­trum und Büro­ge­bäude am Münch­ner Flug­ha­fen, Ober­ding: Das Objekt mit einer Gebäu­de­flä­che von rund 64.000 m2 ver­folgt den Ansatz eines ganz­heit­li­chen Lebens­zy­klus. Hierzu zäh­len u.a. eine effi­zi­ente und kli­ma­freund­li­che Ener­gie­ver­sor­gung. Die Auf­dach-PV-Anlage der nach DGNB-Gold zer­ti­fi­zier­ten Immo­bi­lie ver­fügt über eine Leis­tung von 3 MWp, hinzu kom­men Vor­rüs­tun­gen für einen Strom­spei­cher, mit dem eine voll­stän­dige Ener­gie­aut­ar­kie erreicht wer­den soll. Das Gründach sorgt nicht nur für eine natür­li­che Däm­mung, son­dern spart auch CO2 ein.  
  • Pan­at­toni, Inter­na­tio­nal Con­so­li­da­tion Cen­ter ICC, Bischweier, Nut­zer Mer­ce­des-Benz, betrie­ben von Sei­fert Logi­stics: Mit der Revi­ta­li­sie­rung des ehe­ma­li­gen Kro­no­span-Span­plat­ten­werks wurde eines der größ­ten Brown­field-Pro­jekte Süd­deutsch­lands in 2025 fer­tig­ge­stellt. Bei der neuen, mit DGNB-Pla­tin aus­ge­zeich­ne­ten, Immo­bi­lie wur­den 140.000 m3 Recy­cling­ma­te­rial aus dem Rück­bau wie­der­ver­wen­det, eine PV-Anlage mit einer Leis­tung von 9 MWp auf rund 80.000 m2 Dach­flä­che ein­ge­plant sowie Luft-Wärme-Pum­pen für ein fos­sil­freies Ener­gie- und Heiz­sys­tem instal­liert. Eine 40.000 m2 exten­sive Dach­be­grü­nung sowie Fas­sa­den­be­grü­nung tra­gen zur Redu­zie­rung von Treib­haus­gas­emis­sio­nen bei.  
  • Ver­dion, Pre­mier­Park, Lud­wigs­felde: Mit dem Pro­jekt ent­stand auf einem ehe­ma­li­gen Indus­trie­areal ein moder­ner, nach DGNB-Pla­tin zer­ti­fi­zier­ter Logis­tik­stand­ort mit knapp 65.000 m² Gebäu­de­flä­che. Her­aus­ra­gende Aspekte sind ein opti­mier­tes Ver­kehrs­kon­zept mit inte­grier­tem Park­haus, das zur Reduk­tion der Flä­chen­ver­sie­ge­lung bei­trägt und die Effi­zi­enz der Flä­chen­nut­zung erhöht. Eine PV-Anlage mit 5,1 MWp Leis­tung, 50 Lade­punkte für Pkw und 160 über­dachte Fahr­rad­stell­plätze mit Lade­mög­lich­kei­ten für E‑Bikes bil­den zudem die Basis für eine fos­sil­freie Ener­gie­ver­sor­gung und Mobi­li­tät. Auch der Umwelt- und Arten­schutz wur­den berück­sich­tigt.  
  • Weleda, Weleda Cradle Cam­pus, Schwä­bisch Gmünd: Das neue nach DGNB-Pla­tin zer­ti­fi­zierte Zen­tral­la­ger der Weleda AG bün­delt auf rund 14.000 m² Gebäu­de­flä­che die Ver­triebs­lo­gis­tik für natio­nale und inter­na­tio­nale Märkte. Herz­stück des Stand­orts ist ein Hoch­re­gal­la­ger für 17.160 Voll­pa­let­ten. Es besteht aus einer Hybrid­kon­struk­tion aus Beton, Holz und Stampf­lehm. Das vier­ge­schos­sige Funk­ti­ons­ge­bäude ver­eint logis­ti­sche Pro­zesse vom Waren­ein­gang bis zum Ver­sand; seine Fas­sade sowie das vierte Geschoss bestehen eben­falls aus Holz. Auch das Ver­wal­tungs­ge­bäude folgt die­sem Ansatz: In Holz­stän­der­bau­weise errich­tet, bie­tet es Raum für Admi­nis­tra­tion und Sozi­al­flä­chen. Neben dem Ein­satz natür­li­cher Bau­stoffe tra­gen auch Geo­ther­mie und PV-Flä­chen auf allen Gebäu­de­dä­chern zur Reduk­tion des öko­lo­gi­schen Fuß­ab­drucks bei. 

 
„Der Wett­be­werb in die­sem Jahr stand ganz im Zei­chen effek­ti­ver sowie inno­va­ti­ver Maß­nah­men, um Logis­tik­im­mo­bi­lien in puncto Nach­hal­tig­keit fit für die Zukunft zu machen. Das Gewin­ner­pro­jekt macht ein­drucks­voll deut­lich, wel­che Maß­nah­men schon heute mög­lich sind, um CO2-Emis­sio­nen nicht nur zu redu­zie­ren, son­dern auf Null zu brin­gen. In Ver­bin­dung mit dem Prin­zip Cradle-to-Cradle ist das Levi Strauss & Co. Euro­pean Dis­tri­bu­tion Cen­ter sei­ner Zeit weit vor­aus und kann damit als Leucht­turm für Logis­tik­im­mo­bi­lien bezeich­net wer­den“, sagt Prof. Dr. Chris­tian Kille, Jury-Vor­sit­zen­der des Logix Award, Pro­fes­sor für Han­dels­lo­gis­tik an der Tech­ni­schen Hoch­schule Würz­burg-Schwein­furt (THWS).

„Für den Mut und den Pio­nier­geist gebührt Delta Deve­lo­p­ment Respekt und Aner­ken­nung. Die Wür­di­gung des Sie­ger­pro­jekts für seine her­aus­ra­gen­den Maß­nah­men bei einem nach­hal­ti­gen Umgang mit Res­sour­cen sowie einer CO2-neu­tra­len Gebäu­de­ent­wick­lung zeigt, dass die Logis­tik­im­mo­bi­li­en­welt in puncto Kli­ma­schutz auf einem sehr guten Weg ist und die stei­gen­den Anfor­de­run­gen durch Wirt­schaft, Poli­tik und Gesell­schaft ver­in­ner­licht hat. Unser beson­de­rer Dank gilt der Jury für die inten­sive Aus­ein­an­der­set­zung mit allen Pro­jek­ten“, kom­men­tiert Dr. Malte-Maria Mün­chow, Spre­cher der Initia­tive Logis­tik­im­mo­bi­lien (Logix), Head of Logi­stics Stra­tegy, Deka Immo­bi­lien Invest­ment 

In 2025 fand das Bewer­bungs­ver­fah­ren erst­ma­lig in einem drei­stu­fi­gen Pro­zess statt, bei dem zunächst anhand eines fest­ste­hen­den Kri­te­ri­en­ka­ta­logs eine Short­list erstellt wurde. In einer Online-Sit­zung wählte die zehn­köp­fige Exper­ten­jury dar­aus die Fina­lis­ten-Pro­jekte für den wei­te­ren Wett­be­werb aus. Diese hat­ten die Mög­lich­keit, in einem Pitch der Jury ihre Pro­jekte vor Ort vor­zu­stel­len. 

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